Aktuelles
![]() |
STARNBERGER LAND auf dem Christkindlmarkt in GautingBereits zum sechsten mal war die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND am ersten Adventswochenende auf dem Gautinger Christkindlmarkt vertreten. Interessierte Verbraucher konnten sich am stimmungsvollen Stand der Solidargemeinschaft über Produkte und Erzeuger informieren, leckere Kostproben probieren und auch Produkte von UNSER LAND kaufen. So gab es z.B. Wurst der Metzgerei Lutz (Pöcking), Lebkuchen und Stollen der Bäckereien Schmidt (Seefeld) und Lidl (Berg) sowie Senf und Gurken. Auch duftende Waffeln aus der guten UNSER LAND Milch, den Eiern und dem wertvollen Mehl wurden hier frisch gebacken. |
|
|
STARNBERGER LAND beim Eine-Welt-Forum am 15. Oktober 2011Anläßlich des 25. Jubiläums des Eine Welt Forums in Gauting präsentierte sich am 15. Oktober 2011 im Rathaus Gauting STARNBERGER LAND mit saisonalen Kostproben. Im Rahmen der Veranstaltung referierten Michaela Steiner, 1. Vorsitzende Dachverein UNSER LAND und Jutta Köhler, 1. Vorsitzende STARNBERGER LAND über Vereinsinhalte- und Ziele mit dem Hintergrund, für unser Anliegen: aus der Region, für die Region, zu werben. |
|
|
Erntedank auf dem Sonnenacker in Gilching am 2. Oktober 2011Ein gemeinsames Erntedankfest feierten dieses Jahr die Hobbygärtner der beiden Starnberger Land-Sonnenäcker in Gilching auf dem Acker in der Frühlingstraße und hatten dort Gelegenheit, ihre Erfahrungen während des Anbaujahres auszutauschen. Zu Beginn berichtete die Sonnenäcker-Betreuerin Jana Schmaderer über das abgelaufene Sommerhalbjahr. Gemeinsam wurde eine ökumenische Erntedankandacht unter strahlend blauem Himmel gefeiert, die die beiden Gilchinger Kirchenvertreterinnen, Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking (kath.) und Pfarrerin Sarah Fischer- Röhrl (evang.) gestalteten. Die zwei Seelsorgerinnen zeigten sich von dem Projekt Sonnenacker sehr angesprochen, da es den christlichen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, sehr gut wiederspiegelt und der Segen daraus, durch die reiche Ernte so gut deutlich wird. Nach Segnung des Ackers, der Ernte und der ca. 20 Gäste folgte der gemütliche Teil des Festes. Die Gärtner hatten Kostproben, wie Zwiebelkuchen, Zwetschgendatschi, und Brote mit Kartoffelkas mitgebracht, die dann gemeinsam verspeist wurden. |
Frau Schmaderer gab dabei die beiden Siegerinnen des Prosawettbewerbs zum Thema Sonnenacker bekannt, welchen sie kleine Geschenke mit Starnberger Land-Produkten überreichte. Die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND gratuliert den beiden Gewinnerinnen Frau Christa Schöttl aus Inning und Frau Christa Feilzer aus Gilching recht herzlich und freut sich, dass wir mit deren Erlaubnis die schönen Gedichte veröffentlichen dürfen!
![]() |
![]() |

|
Sonnenacker-Poesie Mit viel Elan gingen wir die Pflanzung an. Wir hatten Grünzeug zum Verschenken Mit viel Mühen und Fleiß und Ordentlichkeit |
A nei´s Gartler-Erlebnis Heier hob i an Sonnenacker g´pacht Denn dahoam in meinem Garten Bis i moi was ernten ko Überlegt was bau i o´? Salat, Krartoffe und Kohlrabi Schaun, ob´s G´müas da besser wachst? Schnecken hod´s do koane g´habt Oft mit´m Rad´l zum Acker g´schaut, De Bleamerl stehn in voller Pracht, Nix kauft im Supermarkt, Mein Rat an meine Enkelkinder: So a Sonnenacker, der macht Sinn, So Gott will, im nächsten Jahr, |
|
Stammtisch am 19.9.2011 – Schule auf der StreuobstwieseDie Kräuterpädagogin und Gartenbäuerin Gisela Hafemeyer stellte das Projekt "Schule auf der Streuobstwiese/beim Imker" vor. Mit zwei dritten Klassen aus der Grundschule Inning mit insgesamt 45 Kindern führte sie in diesem Jahr das Projekt „Schule auf der Streuobstwiese“ mit großem Erfolg durch. An drei Projekttagen erlebten die Kinder den ganzen Werdegang des Apfels von der Blüte bis zum reifen Apfel. Die Kinder waren begeisterte „Detektive auf der Streuobstwiese“ und beobachten aufmerksam, was alles über’s Jahr rund um den Apfelbaum, auf der Wiese drumherum passiert, welche Insekten, Vögel und anderen Tiere hier als „Freunde“ vorbeikommen. Diese Zusammenhänge brachten sie selbst auch zum Nachfragen und Verstehen: Was braucht es alles, damit ein Baum blüht, daraus Früchte werden, diese wachsen und schließlich reifen? Welche Tiere verschiedenster Art leben hier, im und vom Umfeld des Baumes? Wer pflegt den Baum und die ganze Streuobstwiese? Was macht der Besitzer, der Bauer mit seinen Äpfeln? Warum sind Wiesen mit Obstbäumen in unserer Landschaft nicht nur schön, sondern für uns alle auch wirklich kostbar und wertvoll – außerordentlich bedeutsam in ihrer biologischen Vielfalt?
Die Schule auf der Streuobstwiese und die Schule beim Imker setzen sich jeweils aus mehreren, für sich abgeschlossenen Unterrichtsbausteinen zusammen. Ob beim Experimentieren im Klassenzimmer, bei den regelmäßigen Beobachtungsgängen auf der Streuobstwiese (von der Blüte bis zur Ernte und Verarbeitung der Früchte) und dem Besuch beim Imker und am Bienenhaus: Hier begegnen die Kinder echten Experten - Bäuerinnen und Bauern, Streuobstgärtnern und Imkern - die vielfältiges Wissen und ihre Erfahrungen mitbringen. Mit ihnen und im eigenen Tun lernen die Kinder den Wert des Lebensraums „Streuobstwiese“ kennen und schätzen die dort heranwachsenden Obstsorten ihrer Heimat. |
![]() |
|
STARNBERGER LAND Stammtisch am 18.7.2011 – Besuch beim ImkerDer anhaltende Dauerregen hätte den Besuch der Mitglieder von STARNBERGER LAND beim Imker fast vereitelt. Das unsichere Wetter erwies sich aber schließlich als Vorteil: Die Bienen gaben sich friedlich, ohne Angriffslust. Und die Besucher konnten den Ausführungen des STARNBERGER-LAND-Imkers entspannt zuhören. Nikolaus Karger ist Imker von Beruf. Siebzig Bienenvölker hat er das ganze Jahr über zu versorgen. Die Kästen stehen an verschiedenen Standorten, idyllisch zwischen Wald und Streuobstwiesen im weiteren Umkreis von Herrsching. Der Standplatz der Kästen ist Voraussetzung für den Ertrag. Ein reichhaltiges das Angebot an unterschiedlichen Blüten und unterschiedlichen Blühzeiten ist für die Bienen ideal. 2011 war ein gutes Bienenjahr. Das zeitige Frühjahr mit viel Sonne brachte eine gigantische Apfelblüte. Löwenzahn, Raps und alle Frühjahrsblüher hatten ideale Bedingungen, und die Bienen hatten entsprechend zu tun. |
Im Frühjahr und Sommer gibt es für den Imker viel zu tun. Bienenvölker sind zu beobachten – Anzeichen der Varoamilbe dürfen nicht übersehen werden - Standplätze sind zu kontrollieren, Kästen in Ordnung zu halten, Bienenvölker zu teilen, und schließlich muss der Honig aus den Rahmen geschleudert werden. Schon ab Juli werden die Blüten knapp. Die Bienen müssen zusätzlich mit Zuckerwasser gefüttert werden. Und diese Fütterung muss den ganzen Winter beibehalten werden, bis es im nächsten Frühjahr neue Blüten gibt.
Die Imkerei ist mit viel Arbeit verbunden. Aber Nikolaus Karger liebt das Leben in und mit der Natur und natürlich seine Bienen. Sie sind auf eine intakte Natur angewiesen. Diese Natur intakt zu erhalten, ist Aufgabe von uns allen.








