Aktuelles

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26.10.2017 Treffpunkt ORLA

Vom 29. September bis 3. Oktober ging es in Weilheim lebendig zu. Die 21. Oberland-Ausstellung (ORLA) öffnete ihre Pforten. Sie gilt als der Treffpunkt für Freunde und Familie. Zu einer festen Größe in der Region zählt auch die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND. Keine Frage also, dass sie mit einem Informationsstand auf der ORLA vertreten war.

Zum einen informierte die Solidargemeinschaft über Ideen und Ziele ihres Engagement, zum anderen trat sie an, Menschen für das Mitmachen zu begeistern.
Eine ganz junge Helferin griff spontan zu, als das Logo der Solidargemeinschaft verrutscht war. Das kleine Mädchen löste das Problem spontan mit ein paar gezielten Handgriffen. Schupps, sass alles wieder so wie es sollte.
Viele Gespräche, eine Tombola und natürlich Kostproben in Form von Gurkenhäppchen sorgten für eine gelungene Veranstaltung.

 

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ULeV Jahreszeitenbrot Herbst 2017     

Gaumenfreuden dank Vielfalt auf Feldern und in Backöfen

Herbstlich uriger Brotgenuss im WEILHEIM-SCHONGAUER LAND

Kaum eine Nation bietet eine solche Brotkultur wie Deutschland. Die große Auswahl in hervorragender Qualität verdanken wir den traditionellen Bäckern, die Rezepte teilweise seit Generationen weiterführen und verfeinern – eine gewachsene Vielfalt zur Freude von Brotliebhabern.

Diesen einzigartigen und je nach Bäcker individuellen Kreislauf stellen 22 UNSER LAND (BIO) Handwerksbäcker auf sehr geschmackvolle Weise in den Mittelpunkt ihrer Backstuben. Wie bereits im letzten Jahr dürfen sich ihre Kunden auf ein Jahreszeitenbrot freuen.
Anfang Oktober fällt der Startschuss für den duftenden Beweis, dass das gleiche Rezept nicht zwangsläufig den gleichen Geschmack beschert. Die Überraschung liegt auf der Zunge. Dank der jeweiligen ‚Handschrift‘ der einzelnen Bäcker mit ihrem eigenen Natursauerteig bietet jedes ‚Jahreszeitenbrot‘ trotz identischem Rezept ein ureigenes Geschmackserlebnis, quasi der genüssliche Beweis für den besonderen Wert unserer Handwerksbäcker auf den Tischen der Verbraucher.

 

Der WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Handwerksbäcker - Brotvielfalt und traditionelles Können

Julian Kasprowicz, WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Handwerksbäcker aus dem Landkreis Weilheim rührt, knetet und bäckt das WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst in seiner ureigenen Kunst. Als Partner des UNSER LAND Netzwerkes bäckt er einen Teil seines Brotsortiments mit regionalem UNSER LAND (BIO) Mehl. Er sieht sich als engagierten Teil der Region, beschäftigt Mitarbeiter und bildet junge Menschen aus. Er arbeitet ausschließlich nach eigenen Rezepten und mit in Handarbeit selbst hergestelltem Natursauerteig. Fertige Brotbackmischungen finden keinen Platz in seinen Öfen.

 

Das WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst

Genussvoller Botschafter der gemeinsamen Netzwerk-Aktion ist das WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst: zwei Urgetreidebrote aus UNSER LAND BIO Khorasanweizen, UNSER LAND BIO Emmer und UNSER LAND BIO Waldstaudenroggen.

 

Geschmackliche Vielfalt beginnt schon beim Korn

Urgetreide ist in Deutschland eine Rarität. Als Urgetreide gelten alte Getreidesorten, aus denen sich unsere heutigen Getreidekulturformen entwickelt haben. Schon vor 10.000 Jahren wurde Urgetreide angebaut, in den letzten Jahrhunderten jedoch von ertragreicheren und leichter zu verarbeitenden Sorten wie Weizen und Roggen verdrängt.
Das Netzwerk UNSER LAND setzt sich seit seiner Gründung auch für den Schutz und Erhalt der Vielfalt in der Schöpfung ein. Auf den Äckern der UNSER LAND BIO Landwirte konnten deshalb die alten Getreidesorten wachsen und gedeihen.
Der BIO Khorasanweizen stammt von BRUCKER LAND BIO Landwirt Hans Kraut aus Emmering, der BIO Waldstaudenroggen von WEILHEIM-SCHONGAUER LAND BIO Landwirt Caspar Gernhardt von Gut Neuried. Im EBERSBERGER LAND baut das Landratsamt Ebersberg den BIO Emmer im Rahmen eines Vogelschutzprojektes an.

 

Die Jahreszeitenbrot-Aktion

Das Bäckerhandwerk muss sich trotz seiner großen Bedeutung hierzulande vielen Herausforderungen stellen. Um Vielfalt und Zukunft der Handwerksbäcker zu sichern, brauchen sie einen mächtigen `Verbündeten´: den Verbraucher! Er entscheidet mit seinem Einkauf über den Fortbestand und damit über einen wichtigen Teil unserer Kulturlandschaft.

Das WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst verwöhnt die Geschmacksnerven der Brotliebhaber ab Anfang Oktober. Die Weiterführung der Aktion ist auch für das nächste Jahr geplant. Auch dann wird es wieder heißen: Das WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Jahreszeitenbrot ist ein wunderbarer Botschafter für Vielfalt im traditionellen Bäckerhandwerk, für vielfältigen Geschmack sowie für die Idee, die Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region zu erhalten.

 

 


 

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Hoffest beim Biomichl

Honigbrote, Hollersaft und Gurken lockten mit verheißungsvollem Geschmack an den Stand von Thomas Müller beim Biomichl Hoffest in Peißenberg. Der WEILHEIM-SCHONGAUER LAND BIO Imker und Vorstand in der Solidargemeinschaft informierte am 17. September dort rund um seinen Honig, aber auch um die Bedeutung von Bienen für die Natur. Unterstützt wurde er dabei von der Solidargemeinschaft, die auf seine Einladung hin am Stand mit den vielen Besuchern über den Wert regionaler Kreisläufe diskutierten.


Manche zeigten sich so begeistert, dass sie Interesse daran bekundeten, die Solidargemeinschaft aktiv zu unterstützen.  Ein gelungenes Fest für alle!

 

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Mit Gottes Segen

Wenn es irgendwo wachsen und gedeihen soll, ist der Segen Gottes naheliegend. Die Fülle der Schöpfung zeigen alljährlich die Sonnenäcker. WEILHEIM-SCHONGAUER LAND freut sich nun über den dritten in ihrer Solidargemeinschaft. Auch in Weilheim werden auf 2000 Quadratmetern Gemüse, Salat, Kräuter und Blumen sprießen. „Wir sind froh, dass wir die Fläche nördlich des Kinderhauses Am Sonnenfeld direkt von der Stadt pachten konnten“, freut sich Dr. Brigitte Honold, 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND. „Der zweit Bürgermeinster Horst Martin übergab ihn uns feierlich!“

Zu diesem Anlass kamen am 27. Juni  auch Stadtpfarrer Engelbert Birkle und Dekan Axel Piper. Sie spendeten den Segen für den Acker und alle Menschen, die damit zu tun haben - der beste Grundstein für eine fruchtbare Anbausaison.

 

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Ertragreiche Sonnenackersaison

Der Sonnenacker zwischen Polling und Weilheim bescherte den fleißigen Hobbygärtnern auch 2016 einen reichen Ertrag. Das musste natürlich gefeiert werden. Gemeinsam mit Slow-Food lud die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND zum Kürbis- und Gemüsesuppen-Essen auf den Sonnenacker – natürlich nur mit selbst angebauten Zutaten gekocht.

Seit sechs Jahren stellt Landwirt Johann Pröbstl 0,3 Hektar von seiner Ackerfläche gegen Pacht zur Verfügung. Rund 30 Gartenfreunde bauen alles auf dem Acker an, was in unseren Breiten wächst. Dabei geht es nachhaltig zu. Alle Pächter halten die UNSER LAND Richtlinien ein. Das tut der Ernte keinen Abbruch, im Gegenteil, sie ist reichlich. „Ich habe schon seit zwei Monaten kein Gemüse mehr gekauft“, berichtet Heiner Putzier, Slow-Food Vorsitzender im Pfaffenwinkel.
Auch einen sozialen Anspruch hat der Sonnenacker. Gemeinsam mit Slow-Food und der Initiative ‚Asyl im Oberland‘ bauten auch Asylbewerber unter dem Motto ‚Zusammen Wachsen‘ ihr Gemüse an. Hier zeigten sich die verschiedenen Vorlieben und geschmacklichen Gewohnheiten. Afrikaner müssen beispielsweise den Fenchel erst kennenlernen. Dagegen mögen sie Kürbis sehr gerne.
Die beiden Suppen schmeckten freilich allen gut. Nach dem Abschied bleibt die Freude auf die Sonnenackersaison 2017.

 

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Tomorrow
am Dienstag, den 15.11.2016
um 20.00 Uhr im Kino Starlight Weilheim

Er ist mit einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Tomorrow beschäftigt sich mit den Lösungen, die wir brauchen, um den ökologischen Kollaps aufzuhalten – ein Thema, mit dem sich auch die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND beschäftigt, weshalb sie gemeinsam mit anderen Initiativen die Vorstellung des Film mit präsentiert. Ausgangspunkt des Films ist eine Studie, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch der Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt.

Es beginnt eine Reise durch zehn Ländern zu Experten, Projekten und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass die Zukunft in der Summe der Lösungsansätze betrachtet, auch anders aussehen kann.
Regulärer Eintritt

 

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Mit Gottes Segen gackern

Anfang Oktober waren alle Arbeiten abgeschlossen. WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Eiererzeuger Jürgen Fischer präsentierte den neuen Freiland Stall auf seinem Hof in Hohenfurch den Besuchern. Mitarbeiter, Wiederverkäufer und alle am Bau beteiligten Firmen feierten mit Familie Fischer. Der Pfarrer folgte gerne der Einladung von Jürgen Fischer und segnete den neuen Stall, in dem sich das Federvieh sichtlich wohlfühlt. Jürgen Fischer führte alle Gäste über den Hof.

Man merkte ihm seine Begeisterung an, als er die Entwicklung des Hofes und dessen Geschichte darstellte. Bei Kaffee und Kuchen war dann noch reichlich Zeit für Nachfragen, aber auch für gemütliche Gespräche.

 

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Der weite Weg nach Obersöchering

Josef Westenrieder freut sich regelmäßig über Besucher, die sich für seinen Hof, die Milchviehhaltung und die Verarbeitung zu Heumilchjoghurt interessieren. Ende September staunte der BIO Milchbauer dann doch über den weiten Weg der neun Gäste, die in Begleitung der Vorsitzenden der Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Dr. Brigitte Honold anreisten. Aus Indien und Sambia stammte die Delegation, die dank der Organisation der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Obersöchering kam.

Umso freudiger berichtete Josef Westenrieder den Gästen über die Besonderheiten der BIO Heumilchproduktion und die Verarbeitung zu BIO Heumilch-Joghurt. Auch die regionale Vermarktung über UNSER LAND als WEILHEIM-SCHONGAUR LAND BIO Heumilch-Joghurt auf Basis fairer Preise erklärte er den interessierten Besuchern.  Dr. Brigitte Honold ergänzte die Ausführungen um Ziele und Engagement der Solidargemeinschaft zum Wohle der Region.

Anlass des Besuches war die Planung von ‚Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft‘ durch die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Studienreise diente der Fortbildung von Delegierten. Neben dem Hof von Josef Westenrieder besuchten sie weitere Institutionen entlang der Milchwertschöpfungskette.
„Die Teilnehmer waren durchweg begeistert“, berichtete Laura Gerwien vom GIZ, welche die Gruppe begleitete.

 

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Im Stall erklärte Josef Westenrieder (2.v.links) die Bedingungen zur Erzeugung von BIO Heumilch. Neun Gäste aus Afrika und Indien besuchten den Hof von Josef Westenrieder in Obersöchering. (von links: Dr. Brigitte Honold WEILHEIM-SCHONGAUER LAND, Josef Westenrieder, Laura Gerwien GIZ und die Delegation)

 


 

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Mit Schwester Beate auf Entdeckungstour

Sie steht hinter der Regionalität und deshalb bringt sie sich als Beitrat immer gerne in die Arbeit der Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND ein: Schwester Beate vom Kloster Bernried. Fluchs organisierte sie eine Bildungstour für Erwachsene, bei dem es um das tägliche Brot ging.
Auf den Spuren vom Korn bis zum gebackenen Brot folgte die Gruppe den Stationen der Erzeuger und Verarbeiter. Zunächst weihte WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Getreidebauern Hubert Pentenrieder in Fischen die Gäste in die Geheimnisse des Getreideanbaus ein und machte sie  mit den Ansprüchen des Netzwerkes UNSER LAND vertraut.

Nachdem ein gutes Basiswissen zur Mehlerzeugung erreicht war, fuhren alle gemeinsam zum Gut Kerschlach in die Backstube von WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Bäcker Kasprovicz. Hier komplettierten die Gäste ihr Wissen rund ums Backen von regionalem Brot. Es war ein rundum gelungener Ausflug. Schwester Beate berichtete im Nachgang, die Teilnehmer seien alle sehr beeindruckt gewesen von den ‚Persönlichkeiten‘ im Netzwerk und würden nun wesentlich besser verstehen, wie und wofür sich UNSER LAND einsetzt.

 

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Mit gebündelter Kraft genussvoll bilden!

Wenn zwei Initiativen sich verbinden, bedeutet dies doppelte Kraft, doppeltes Engagement und doppelte Wirkung. So gesehen ist die Zusammenarbeit des Evang.-Luth. Haus für Kinder in Weilheim und der Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND e.V. ein Gewinn für alle. Bewusstsein ist das Thema des gemeinsamen Projektes: Bewusster Umgang mir mit selbst – Bewusste Ernährung – Bewusster Umgang mit meiner Umgebung und mit der ganzen Welt.

Welches Lebensmittel würde sich besser eignen als die Milch aus der Region, um ganz besonders den Umgang mit dem eigenen Lebensumfeld und der ganzen Welt deutlich zu machen. Die Kinder näherten sich dem Thema  aus verschiedenen Blickrichtungen: sie bemalten eine lebensgroße Kuh aus Pappe, probierten im Milchbistro Milch, Joghurt, Quark und Butter, stellten sich dem Geschmackstest von verschieden verarbeiteter Milch, lernten einen Bauern kennen, der sie auch gleich zu einem Besuch auf seinen Hof im Herbst einlud und testeten ihre Melkfähigkeiten am Euter des Melkgestells.

Erlebtes bleibt in Erinnerung -  so erzielte jedes Element des Projektes einen ganz eigene und hoffentlich langlebige Wirkung.

 

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 Die Kuh aus Pappe beeindruckte am Ende mit ihrer Farbenpracht! UNSER LAND BIO Heumilchjoghurt Erzeuger und Milchbauer Georg Westenrieder lud die Kinder zu sich auf den Hof ein.

 


 

 

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Wenn Menschen sich mit Freude treffen – Das Tollhubfest

In jedem Jahr schreibt es sich die Kleinkunst-Initiative auf die Fahnen, Künstler, Schulen Kitas, Projekte und Initiative zusammen zu bringen und die Vielfalt der Region beim Tollhubfest auf dem Penzberger Gut Hub darzustellen. Dazu gehören Kunst, Musik, Theater, aber auch wichtiges Engagement. Auch die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND bereicherte das Fest um einen Informationsstand.

Bei den angebotenen Butterbroten mit Holler Wasser aus UNSER LAND BIO Hollerblütensirup gemischt mit Penzberger Wasser machten Gespräche und Diskussionen gleich noch mehr Freude.
Das Fazit: der 7. und 8. Mai waren bei wunderbarem Wetter ein gelungenes Wochenende!

 

 


 

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Der christliche Geist in der Solidargemeinschaft

Die Kirchsäule kommt in jeder Solidargemeinschaft des Netzwerkes UNSER LAND große Bedeutung zu. Auch im WEILHEIM-SCHONGAUER LAND vertritt sie christliche Werte und bringt diese in das gemeinsame Engagement ein. Am 11. März stellte die Vorsitzende der Solidargemeinschaft und selbst Mitglied der Kirchensäule Dr. Brigitte Honold im Rahmen der Fastenwoche diesen Ansatz in der Pfarrgemeinde Hohenpeißenberg vor.

Dabei stellte sie auch die Zusammenhänge zur Papst Enzyklika ‚Laudato Si‘ vor. Ein kleiner, aber sehr interessierter Kreis an Zuhörern stellte im Anschluss wichtige Fragen.

 

 


 

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„Laudato si‘“ bei der Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung der WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt, die mit viel Zeit und Engagement  in ganz unterschiedlicher Weise die Erhaltung der Lebensgrundlagen in der Region unterstützt haben: aus der Säule Kirche: Hildegard Kleinhans, Sr. Beate Grupp und Josef Härtle; aus der Säule Verbraucher: Elisabeth Franz, Gertraud Spar, Inge Kohn und Sonja Rohrmoser; aus der Säule Landwirtschaft: Hubert Pentenrieder, Jürgen Fischer und Georg Rudolf; aus der Säule Handwerk und Handel: Birgitt Rengers und Ignaz Jochner; und aus der Säule Umwelt- und Naturschutz: Ferdinand Schleich.

Bei den Vorstandswahlen wurden Brigitte Honold als Vorsitzende, Elisabeth Franz als Schatzmeisterin, Gerti Hoke als Schriftführerin und Thomas Müller als Beisitzer bestätigt.

Inhaltlicher Höhepunkt war der Vortrag von Pfr. Engelbert Birkle aus Weilheim, der den Zuhörern die Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus erläuterte und durchaus feststellte, dass viele Gedanken darin mit den Zielen der Solidargemeinschaft übereinstimmen und so alle Menschen zum Mitmachen auffordert unser „gemeinsames Haus“,  Erde,  in sozialer und ökologischer Hinsicht wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

 

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Das Foto zeigt die anwesenden Geehrten zusammen mit dem wiedergewählten Vorstand und dem Referenten Pfr. Engelbert  Birkle (v. Mitte)

 


 

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Jahreshauptversammlung am Mittwoch, den 16. März 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Beiräte,  
die WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e.V. lädt herzlich ein zur  
Jahreshauptversammlung am Mittwoch, den 16. März 2016 19.30 Uhr im Gasthof „Zur Post“ in Wessobrunn, Zöpfstr. 2,

Tagesordnung:

1. Bericht des Vorstands zum Jahr 2015
2. Kassenbericht 2015
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung der Vorstandschaft
5. Danke!
6. Wahlvorstand
7. Neuwahlen
8. Beauftragung Kontoführung für die Sonnenäcker
9. Wünsche und Anträge, Termine
10. Wir freuen uns auf den Vortrag von

   
Pfarrer Engelbert Birkle, Weilheim
Thema: „Laudato sì – über die Sorge für das gemeinsame Haus“
Die Enzyklika von Papst Franziskus ist wohl eine der wichtigsten zukunftsweisenden Veröffentlichungen des vergangenen Jahres. Regionalität spielt darin eine wichtige Rolle. Pfarrer Birkle wird uns wesentliche Inhalte erläutern.

 

Die Einlagung als PDF-Datei gibt es hier.

 


 

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Sonnenäckerabschluss – 10 Jahre Sonnenäcker

Ein gutes Sonnenäckerjahr mit einer guten Ernte für die Anbauer ging zu Ende. Das war ein Grund zu feiern. Ein weiterer Grund zu feiern war die Tatsache, dass es heuer zum 10. Mal möglich war eigenes Gemüse, Kräuter und Blumen auf einem der vier von Landwirten hergerichteten Äckern im Raum Weilheim und Peißenberg anzubauen.

Ein Projekt der WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e.V. ,das im Jahr 2005 auf zwei Äckern mit 17 Anbauern begann, freute und freut sich zunehmend größerer Beliebtheit.

Heuer waren es 102 Anbauer auf vier Äckern. „Das Lernen mit der Natur zu arbeiten, um dann nach dem Säen, Pflanzen, Hacken und Jäten eigene Lebensmittel in Händen zu halten, war von Anfang an und ist auch heute noch das Ziel“, so die bisherigen Sonnenäckerbeauftragten Agi Bielz, Petra Effner und Elisabeth Petry.

Gefeiert wurde auf besondere Weise: Direkt am Acker wurde verschiedenes Gemüse geschnippelt um dann vor Ort zu einer schmackhaften Suppe verarbeitet zu werden. Am Suppentopf stand Heiner Putzier, selber Anbauer und Vorsitzender von Slow Food Pfaffenwinkel. „Das ist eine wunderbare Zusammenarbeit zwischen der Solidargemeinschaft und SlowFood, denn ein Ziel beider Vereine ist es, durch regional erzeugte Lebensmittel die Erhaltung der Lebensgrundlagen im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen“, freute sich Brigitte Honold, erste Vorsitzende der Solidargemeinschaft.

Eine Besonderheit gab es  2015 beim Bio-Sonnenacker Oderding bei den Obstbäumen : ein „Bifang“ wurde Asylanten aus Weilheim einschließlich Saatgut und Pflanzen zur Verfügung gestellt. Diese Möglichkeit wurde von allen Beteiligten positiv aufgenommen, um das Zusammenleben und die Integration auf sehr praxisnahe Weise zu fördern.
Im nächsten Jahr wollen wir diese Art der ehrenamtlichen Unterstützung noch ausweiten. Das Sonnenäckerabschlussfest 2015 wurde akustisch übrigens durch 2 Sänger und Trommler aus Nigeria untermalt. Ein herrliches Alpenpanorama , eine wunderbar frisch duftende Gemüsesuppe direkt vom Feld  und Klänge aus Afrika verschmolzen zu einem traumhaften Genuss unter freiem Himmel.

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Gemüseschnippeln Suppenausgabe mit Heiner Putzier

 


 

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Es klappert die Mühle am rauschenden Bach….

Ganz so traditionell wird das Mehl heute nicht mehr vermahlen. Auch die Sindelsdorfer Offmühle bemüht inzwischen Strom, um ihr Mahlwerk zu betreiben. Ansonsten ist es jedoch nach wie vor eine Handwerksmühle, betrieben von Familie Sonner.
Ende Mai lud dies ein – zum Mühlenfest! Mehl ist Bestandteil von unzähligen Lebensmitteln. Meist ist uns das jedoch nicht bewusst. Beim Mühlenfest konnte Besucher den verschiedenen Getreidesorten mit und den unterschiedlichen Mahlvorgängen auf den Grund gehen.
Auch die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND war mit dabei. Am Infostand drehte sich alles rund ums regionale Brot und die Bedeutung regionaler Kreisläufe. Logisch, dass beim Brot-Quiz UNSER LAND BIO Brot als Gewinn wartete. Dies hatte die Bäckerei Kasprowicz gebacken und gespendet.
Das Mühlenfest war eine rundum gelungene Veranstaltung!

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16.06.2015 Radler erkunden Hofgut-Thalhausen

Ziel einer vom ADFC Weilheim-Schongau geführten sonntäglichen Radltour am 15. Juni war das Hofgut-Thalhausen der Familie von Doderer. 17 Radlfahrer empfing Familie von Doderer mit großer Gastfreundschaft.  
Zunächst führte Nikolaus von Doderer die sportlichen Gäste über das nach Demeter Richtlinien geführte Gut und erklärte alles rund um den Holunderanbau. Kurz vor der Ernte standen die Holunderstauden in voller Blüte. Ihr aromatischer Duft lag in der Luft, während die Teilnehmer interessiert zuhörten und Fragen stellten. So erfuhren sie beispielsweise das Geheimnis des besonders aromatischen Geschmacks von UNSER LAND BIO Holunderblütensirup: Die Blüten müssen in Handarbeit bei maximaler Sonneneinstrahlung gepflückt werden.

Wenn auch die Führung absolut im Vordergrund stand, die Gäste freuten sich sichtlich über eine genussvolle, regionale Brotzeit, zu der Familie von Doderer natürlich Holunderblüten-Schorle reichte.

 

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Das Bild zeigt die Abfahrt in Weilheim Erkundung des Betriebs mit Nikolaus von Doderer (Mitte)
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Erkundung des Betriebs mit Nikolaus von Doderer (Mitte) Regionale Brotzeit zur Stärkung

 


 

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15 Jahre WEILHEIM-SCHONGAUER LAND

Es begann alles mit einer Idee, die im WEILHEIM-SCHONGAUER LAND aufgegriffen wurde. ‚Die Region stärken – das eigene Lebensumfeld mit gestalten‘, das waren die Ansätze, mit denen die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND vor 15 Jahren ihr ehrenamtliches Engagement aufnahm.

Seither ist vieles geschehen und die Solidargemeinschaft darf mit Stolz zurückblicken. Das tat sie! Am Mittwoche, den 18. März 2015 lud sie ins Weilheimer Pfarrheim ‚Miteinander‘.  In seiner Rede brachte Ehrengast und Schirmherr des Netzwerkes UNSER LAND Alois Glück es auf den Punkt: „ Entwicklungen werden meist von Menschen angestoßen, ‚anders‘ sind. Ihre Idee sind anfangs oft fremd, können aber zum Impuls für neue Wege werden“, so Alois Glück. „Es ist der Dreiklang von Werten, Orientierung und Handeln, der letztlich Wesentliches für unsere Gesellschaft bewirkt.“ Alois Glück würdigte damit, das nachhaltige Konzept der Solidargemeinschaft und des Netzwerkes UNSER LAND. Dabei wies er auch darauf hin, dass Nachhaltigkeit kein Trend oder Modewort sei, sondern in seiner Bedeutung sehr genau das treffe, was WEILHEIM-SCHONGAUER LAND tut: langfristig denken und langfristig Verantwortung überehmen.

Dr. Brigitte Honold, 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft, blickte in ihrer Rede gemeinsam mit den Gästen auf 15 Jahre voller Erleben in der Region zurück.
In ihren Grußworten würdigten auch Hausherr Pfarrer Engelbert Birkle (Stadtpfarrer Weilheim), Dr. Johannes Bauer (2. Bürgermeister Penzberg)) und Andrea Jochner-Weiß (Landrätin Weilheim-Schongau) das große Engagement für den Erhalt der Lebensgrundlagen der Solidargemeinschaft in der vergangenen Jahren.
Bei den Gesprächen vor und nach dem offiziellen Teil der Festveranstaltung wurde deutlich, welch große Wertschätzung WEILHEIM-SCHONGAUER LAND für ihr Engagement erfährt. Bestärkt von diesen Eindrücken geht die Solidargemeinschaft in die Zukunft.

 

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Gemeinsam mit cirka 140 Gästen feierte die
Solidargemeinschaft ihr Jubiläum.
Dr. Brigitte Honold (1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft)
hielt Rückblick auf das Geleistete.
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Christoph Göbelund Dominik Belle, 8. Klasse der
Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule Weilheim,
berichteten über ihr Sonnenäckerprojekt.
Ehrengast Alois Glück sprach sehr eindrücklich
über den Wert regionalen Engagements.

 


 

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15 Jahre Engagement für die Region – Die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND

15 Jahre WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e.V. feiert am Mittwoch, den 18. März 2015 um 19.00 Uhr im Pfarrheim „Miteinander“ in Weilheim, Theatergasse 1. Einladung als PDF

Im Jahr 2000 begann die Geschichte von WEILHEIM-SCHONGAUER LAND mit einer Gruppe von Menschen, die sich entschieden, sich für ihre Region einzusetzen. Am Beispiel von BRUCKER LAND gründete sich die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND.

Jede der fünf Säulen, auf die sich die Solidargemeinschaft gründet, fand Mitglieder. Sie brachten Erfahrung und Wissen aus den Bereichen Handwerk/Handel, Umweltschutz, Kirche, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in das Engagement ein.

 

Von Beginn an dabei

Zu diesen Menschen der ersten Stunde zählen beispielsweise Maria Edenhofer und Anneliese Schweyer. Überzeugt vom Wert der Region gründeten sie die Initiative ‚Stadt und Land – Hand in Hand‘ und übertrugen ihr Engagement dann auf WEILHEIH-SCHONGAUER LAND.  Ein weiteres Urgestein der Solidargemeinschaft ist Dr. Hans-Peter Senger, vor 15 Jahren noch Leiter des Weilheimer Amtes für Landwirtschaft. Er brachte sich in die Gründung der Säulen Handwerk/Handel und Landwirtschaft ein. Besonders am Herzen lag ihm jedoch die Säule Kirche mit ihren bedeutungsvollen Werten für die Region. Mit der Historie untrennbar verbunden ist auch Annemarie Salih. Als Hauswirtschaftsoberrätin im Amt von Hans-Peter Senger, vertrat sie die Ansichten und Ansprüche der Verbrauchersäule. Unermüdlich bauten diese Menschen die Strukturen der Solidargemeinschaft auf, suchten den Kontakt zu Gleichgesinnten, gingen auf die Verbraucher zu und fanden Mitstreiter. So legten sie den Grundstein für 15 Jahre erfolgreiches Wirken in und für die Region.

 

Für eine lebenswerte Zukunft

Im März 2015 feiert die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND ihren 15. Geburtstag. Der Schirmherr des Netzwerkes UNSER LAND wird als Ehrengast einen Festvortrag halten.
„Es ist schon beeindruckend, wenn man zurückschaut“, so Dr. Brigitte Honold, 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft. „Wir haben wirklich bei Null angefangen und vieles erreicht!“ Beeindruckend ist jedoch auch der Blick in die Zukunft. Auf die Solidargemeinschaft warten viele Herausforderungen. „Das Thema Regionalität war nie so aktuell wie heute“, erklärt Brigitte Honold. „Aber es macht unglaublich viel Freude, die gute Entwicklung weiter voran zu bringen.“ Der Erfolg der Solidargemeinschaft taucht den Blick in die Zukunft in ein sehr positives Licht. Bürgerinnen und Bürger, die mitwirken möchten, die Region zu gestalten, sind der Solidargemeinschaft herzlich willkommen. „Neue Menschen bringen neue Ideen!“, so Honold. „Wir freuen uns über jeden, der sich in der Solidargemeinschaft engagieren möchte.

Interessenten melden sich bei
Dr. Brigitte Honold
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 0881 / 49309

 

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Dr. Hans-Peter Senger war einer der Mitbegründer der Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND.

 

 Eine Radltour entlang von Erzeugerbetrieben ist nur eines der vielen Projekte der Solidargemeinschaft.

 

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Schule auf dem Sonnenacker: Die Sensibilisierung nachfolgender Generationen ist WEILHEIM-SCHONGAUER LAND wichtig.

 

Die Solidargemeinschaft nutzt viele Veranstaltungen, um mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.

 

 


 

 

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Auszeichnung in Gold für den besten bayerische BIO Joghurt

Die Familie Westenrieder aus Obersöchering aus dem WEILHEIM-SCHONGAUER LAND sind Menschen, die hinter dem stehen, was sie tun!
Lange setzten sie sich damit auseinander, wie sie ihren Milchviehhof ‚Zum Marx‘ bewirtschaften, um alle Ansprüche zu vereinen: eine gesunde und gute Tierhaltung, hohe Qualität der Milch, Umwelt- und Klimaschutz, regionale Kreisläufe, Wirtschaftlichkeit und am Ende ein Lebensmittel, das diese Ansprüche vereint und schmeckt.

 

Den Erfolg ihrer Arbeit würdigte auf der Grünen Woche 2015 in Berlin Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit der Auszeichnung in Gold für den BIO Heumilchjoghurt vom Marxhof. Zehn BIO Lebensmittel erhielten diese Würdigung. Die fünfköpfige Jury bewerteten Geschmack, Qualität, aber auch soziales Engagement, nachhaltige Produktionsweisen sowie Beiträge zu Umwelt- und Naturschutz.

 

Von der Idee zur Umsetzung

Josef und Regine Westenrieder fanden gemeinsam mit ihrem Sohn Andreas auf die Frage, wie die Zukunft des Marxhofes aussehen soll, ein schlüssiges Konzept. Seit 2013 verarbeiten sie die Milch ihrer Kühe zu Heumilchjoghurt in der hauseignen Joghurtmolkerei. 2014 folgte die BIO Zertifizierung.
Planung und Umsetzung forderten viel Zeit, Geld und Einsatz. Im Netzwerk UNSER LAND fand Familie Westenrieder einen Partner, diese Herausforderung zu meistern. Schon in der Entwicklungsphase stand UNSER LAND der Familie zur Seite und bietet inzwischen den WEILHEIM-SCHONGAUER LAND BIO Joghurt aus BIO Heumilch an.

 

Erst schmeckt es den Kühen, dann den Menschen

Die rund 40 Milchkühe der Familie genießen im Sommer den Auslauf auf den Weiden des 35 Hektar zählenden Grünlands, die zum Hof gehören. Dort rupfen sie frisches Gras mit all seinen Kräutern. Im Winter fressen sie Heu von den eigenen Weiden, ergänzt durch regionales, mineralstoffreiches Getreidefutter ‚ohne Gentechnik‘. Auf Silage, also vergorenes Futter, verzichtet Familie Westenrieder. Mit dieser traditionellen Haltung in ihrer ursprünglichen Form erfüllt der Betrieb alle Ansprüche zur Heumilcherzeugung. Ganz besondere Vorzüge zeichnen diese Milch aus. Sie ist von sehr gutem Geschmack, enthält einen hohen Anteil wertvoller Nährstoffe und fördert durch das Beweiden der Wiesen die Artenvielfalt.
Der Weg der Milch bis zum Heumilchjoghurt beträgt gerade einmal 30 Meter. Diese kurzen Wege sparen Energie und schützen das Klima. Gleiches gilt für das Heu von den eigenen Wiesen. Die Energie zur Heutrocknung liefert eine Hackschnitzelanlage.

Die Auszeichnung auf der Grünen Woche 2015 in Berlin zeigt, dass Familie Westenrieder den richtigen Weg eingeschlagen hat.

 

Urkunde 2015 Westenrieder

 

 


 

 

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Hoftag des Bauernverbands

Am 15. Juni 2014 hat die WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e.V. am Hoftag des Bauernverbands teilgenommen. Familie Pentenrieder aus Fischen, die für UNSER LAND Getreide anbaut, hat  an dem liebevoll dekorierten Stand zum Thema "Vom Korn zum  Brot" informiert.

 


 

Grundschule Penzberg Beratung an unserem Stand     

Projekttag der Grundschule Penzberg

Am 30. Mai 2014 hat die WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e.V. am Projekttag der Grundschule Penzberg teilgenommen. Gerti Hoke und Birgitt Rengers informierten Eltern und Kinder über UNSER LAND.

 

 

Grundschule Penzberg Beratung an unserem Stand  Grundschule Penzberg Soli Stand 30.05.14

 

 


 

 

2013-03-Sparda     

Sparda-Bank München unterstützt Projekt zur gesunden Ernährung von Kindern

Genossenschaftsbank spendet 3.000,- Euro an WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e. V. – Projekt „Regionale Lebensmittel in Kindergär-ten und Schulen“ – Einsatz für die Menschen in der Region

Weilheim – Die Sparda-Bank München eG unterstützt das Projekt „Regionale Lebensmittel in Kindergärten und Schulen“ der WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Solidargemeinschaft e. V. Über ihren Gewinn-Sparverein (GSV) spendet Bayerns größte Genossenschaftsbank 3.000,- Euro an die Solidargemeinschaft. Dieter Strobel, Leiter der Sparda-Bank-Geschäftsstelle in Weilheim, ist begeistert von der Idee: „Das Projekt ist aus zweierlei Gründen bemerkenswert: Zum einen sorgt es für die bewusste Ernährung der Kinder, zum anderen unterstützt es die heimische Landwirtschaft die Menschen vor Ort.“

Regionale Lebensmittel schmackhaft machen
Die Solidargemeinschaft hat das Ziel, die Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Heimat zu erhalten und wenn möglich zu verbessern. Ein wichtiger Bestandteil dieser Idee sind faire, regional erzeugte und verarbeitete Lebensmittel. Dr. Brigitte Honold, Vorsitzende des Vereins, erklärt: „Es liegt uns am Herzen, vor allen den Kindern unsere Idee nahe zu bringen und so Bewusstsein und Wertschätzung zu schaffen. Wir wollen ihnen die Lebensmittel aus der Region im wahrsten Sinne schmackhaft machen.“ Gemeinsam mit dem Partner „Zwergelkoch“ werden die frischen Mittagessen für Kindergärten und Schulen gekocht.

Die Bank für Oberbayern
Bei der Sparda-Bank München spielt der Einsatz für die Menschen und die Natur in Oberbayern seit ihrer Gründung im Jahr 1930 eine elementare Rolle. „Wir haben unsere Wurzeln hier und sind untrennbar mit der Region verbunden“, sagt Dieter Strobel. Das gesellschaftliche Engagement der Bank für karitative, soziale und gemeinnützige Einrich-tungen und Projekte wird ergänzt durch den GSV. 2012 gab dieser Spenden über insge-samt 1,8 Millionen Euro weiter.

 

 


 

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Die Früchte des Sonnenackers genießen - WEILHEIM SCHONGAUER LAND Kochkurs

Es herrschte fröhliche Stimmung als zehn Anbauerinnen und zwei Anbauer der WEILHEIM-SCHONGAUER LAND Sonnenäcker begeistert damit beschäftigt waren,  vier leckere Zucchini-Gerichte zuzubereiten. Beim ersten Kochkurs für die Sonnenacker-Anbauer wurden unter der Anleitung von Irmgard Karg, Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft, und Schwester Raphaela vom Kloster Polling eine Zucchini-Cremesuppe, marinierte Zucchini und Karotten,  süß-sauer eingelegte Zucchini sowie gefüllte Zucchini mit Frischkäsefüllung gekocht. Selbst langjährige Hobbyköche erfuhren neue Zubereitungsideen, kleine raffinierte Küchentipps und wie man die jetzt auf dem Sonnenacker geerntete Vielfalt an Gemüsen durch Haltbarmachen in den Winter rettet.

Während die Gerichte im und auf dem Ofen gar wurden, blieb ausreichend Zeit für den Austausch  eigener Erfahrungen bei der Gemüseverarbeitung. Das Beste kam zum Schluss: Da wurde das dreigängige Sonnenacker-Schmankerl-Menü  gemeinsam genossen. Alle Teilnehmer waren sich einig, jetzt auf die nächste Zucchini-Schwemme gut vorbereitet zu sein.

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2012-05-Lutz-Jubilaeum

    

 

40 Jahre Metzgerei Lutz in WEILHEIM

Vor vier Jahrzehnten öffnete die Filiale der STARNBERGER LAND Metzgerei Lutz, Hauptsitz in Pöcking, ihre Pforten in Weilheim. Seither versorgt die Metzgerei mit engagiertem Fachpersonal Weilheimer Fleisch- und Wurstliebhaber. Mit über 200 verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten aus eigener Schlachtung und Herstellung sowie einem ausgesuchten Feinkostangebot verwöhnt Metzgermeister Oliver Lutz seine Kunden. Neben den traditionellen Wurstwaren, alle ohne Glutamat produziert, bietet Oliver Lutz ganz besondere eigene Kreationen.

Neu in der Weilheimer Filiale ist eine Mittagstisch Ecke mit Stehtischen. Hier können Gäste ihr Mittagsmahl aus der Imbiss-Theke in aller Ruhe genießen. Als STARNBERGER LAND Metzger hält Oliver Lutz die streng kontrollierten UNSER LAND Richtlinien ein. Geschlachtet werden ausschließlich Tiere von UNSER LAND Betrieben. Sie werden artgerecht gehalten und mit gentechnikfreien, heimischen Futtermitteln gefüttert.
Oliver Lutz zählt zu den UNSER LAND Partnerbetrieben, die mit ihren Lebensmitteln den Wert regionaler Kreisläufe auf ganz besondere Weise schmackhaft machen.

Die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND gratuliert herzlich zum runden Geburtstag!

 


 

Todesanzeige

 


 

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15.-19.September Oberland-Ausstellung in Weilheim

Die Oberland-Ausstellung ist eine regionale Informations- und Verkaufsveranstaltung. Auch die Solidargemeinschaft WEILHEIM-SCHONGAUER LAND hat sich hier mit einem Stand präsentiert, um den Dialog mit dem Verbrauchern zu nutzen.

Die Sonnenäcker wurden mit einem Fotowettbwerb präsentiert und jeden Tag wurde ein anderes Thema in den Vordergrund gestellt.

 

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