Aktuelles

ULeV BBV Vortrag 21112017      

21.11.2017 UNSER LAND Konzept als gutes Beispiel

Der Bayerische Bauernverband lud vom 20. bis 24. November zur  ‚47. Woche der Erzeuger und Vermarkter‘ nach Herrsching ins Haus der Bayerischen Landwirtschaft ein. Fünf Tage lang drehte sich alles um die Zukunft der Landwirtschaft. Wie stellt man sich Herausforderungen? Welche Lösungen bieten aktuelle Entwicklungen? Wie lassen sich Existenzen langfristig und zukunftsfähig sichern?

Zahlreiche Referenten informierten zu unterschiedlichsten Themen, darunter auch das Netzwerk UNSER LAND. In der Gruppe ‚Ökologische Landwirtschaft‘ führte BRUCKER LAND BIO Landwirt Andreas Hatzl die Teilnehmer zunächst durch die Abläufe und Zusammenhänge seines Ackerbaubetriebs. Anschließend erklärte Marianne Wagner, Pressebeauftragte von UNSER LAND, Idee, Struktur und Ziele des Netzwerkes.

 

ULeV BBV Vortrag 21112017 ULeV BBV AndreasHatzl 21112017
UNSER LAND Pressebeauftragte Marianne Wagner stellte das UNSER LAND Konzept vor. BRUCKER LAND BIO Landwirt Andreas Hatzl erklärte seinen Ackerbaubetrieb.

 

 


 

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25.10.2017 Auszeichnung für BRUCKER LAND Landwirt

Der Estinger Hartlhof ist seit vielen Jahren Partner von UNSER LAND und BRUCKER LAND Erzeugerbetrieb. Getreide und Kartoffeln für das Netzwerk wachsen auf seinen Feldern. Haupterwerb ist jedoch die Bullenmast. Das Fleisch der Tiere verarbeitet die BRUCKER LAND Metzgerei Jais. Seit 2016 rundet ein Hofladen das Konzept ab.


Franz Hartl (Foto links) und sein Sohn Josef freuten sich im Oktober über eine ganz besondere Auszeichnung.
Der Olchinger Bürgermeister Andreas Magg verlieh ehrte den Hartlhof für sein verantwortungsvolles, nachhaltiges Unternehmertum. Gemeinsam mit der Agenda 21 sucht die Stadt Olching regelmäßig nach solchen Vorzeigebetrieben. Heuerwurde neben dem Hartlhof auch das Hotel Schiller und der Spengler- und Dachdeckerbetrieb Sieber ausgezeichnet. Die Ehrung soll Zeichen für den Agenda-21-Prozess setzen und zum Mitmachen motivieren. Es wird gezeigt, dass es jedem möglich ist, sich auf seine Weise für nachhaltiges Handeln zu engagieren.

 

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ULeV Jahreszeitenbrot Herbst 2017      

Gaumenfreuden dank Vielfalt auf Feldern und in Backöfen

Herbstlich uriger Brotgenuss im BRUCKER LAND

Kaum eine Nation bietet eine solche Brotkultur wie Deutschland. Die große Auswahl in hervorragender Qualität verdanken wir den traditionellen Bäckern, die Rezepte teilweise seitGenerationen weiterführen und verfeinern – eine gewachsene Vielfalt zur Freude von Brotliebhabern.

Diesen einzigartigen und je nach Bäcker individuellen Kreislauf stellen 22 UNSER LAND (BIO) Handwerksbäcker auf sehr geschmackvolle Weise in den Mittelpunkt ihrer Backstuben. Wie bereits im letzten Jahr dürfen sich ihre Kunden auf ein Jahreszeitenbrot freuen.
Anfang Oktober fällt der Startschuss für den duftenden Beweis, dass das gleiche Rezept nicht zwangsläufig den gleichen Geschmack beschert. Die Überraschung liegt auf der Zunge. Dank der jeweiligen ‚Handschrift‘ der einzelnen Bäcker mit ihrem eigenen Natursauerteig bietet jedes ‚Jahreszeitenbrot‘ trotz identischem Rezept ein ureigenes Geschmackserlebnis, quasi der genüssliche Beweis für den besonderen Wert unserer Handwerksbäcker auf den Tischen der Verbraucher.

 

Die BRUCKER LAND (BIO) Handwerksbäcker - Vielfalt und traditionelles Können

Sechs BRUCKER LAND (BIO) Handwerksbäcker aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck rühren, kneten und backen das BRUCKER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst in ihrer ureigenen Kunst:

Josef Bihler in Olching,
Ulrich Drexler in Jesenwang,
Hugo Fritz in Eichenau,
Werner Nau in Grunertshofen              

Ulrich Drexler in Jesenwang
Thomas Löffler in Türkenfeld, sowie
Martin Reicherzer in Gröbenzell.

Als Partner des UNSER LAND Netzwerkes backen sie einen Großteil ihres Brotsortiments mit regionalem UNSER LAND (BIO) Mehl. Sie sehen sich als engagierten Teil der Region, beschäftigen Mitarbeiter und bilden junge Menschen aus. Sie arbeiten ausschließlich nach eigenen Rezepten und mit in Handarbeit selbst hergestelltem Natursauerteig. Fertige Brotbackmischungen finden keinen Platz in ihren Öfen.

Thomas Löffler, ehemaliger BRUCKER LAND Handwerksbäcker, wird mit dieser Aktion - nach einigen Jahren Pause - wieder für das BRUCKER LAND Netzwerk aktiv. Seit dem Jahr 1999 führt er seine Konditorei und Bäckerei in Türkenfeld. Neben dem BRUCKER LAND Brot freut er sich besonders auf die Möglichkeit, zukünftig auch die eine und andere süße UNSER LAND Gebäck-Freude anbieten zu können.

 

Das BRUCKER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst

Genussvoller Botschafter der gemeinsamen Netzwerk-Aktion ist das BRUCKER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst:
zwei (BIO) Urgetreidebrote aus UNSER LAND BIO Khorasanweizen, UNSER LAND BIO Emmer und UNSER LAND BIO Waldstaudenroggen.

 

Geschmackliche Vielfalt beginnt schon beim Korn

Urgetreide ist in Deutschland eine Rarität. Als Urgetreide gelten alte Getreidesorten, aus denen sich unsere heutigen Getreidekulturformen entwickelt haben. Schon vor 10.000 Jahren wurde Urgetreide angebaut, in den letzten Jahrhunderten jedoch von ertragreicheren und leichter zu verarbeitenden Sorten wie Weizen und Roggen verdrängt.

Das Netzwerk UNSER LAND setzt sich seit seiner Gründung auch für den Schutz und Erhalt der Vielfalt in der Schöpfung ein. Auf den Äckern der UNSER LAND BIO Landwirte konnten deshalb die alten Getreidesorten wachsen und gedeihen.

Der BIO Khorasanweizen stammt von BRUCKER LAND BIO Landwirt Hans Kraut aus Emmering, der BIO Waldstaudenroggen von WEILHEIM-SCHONGAUER LAND BIO Landwirt Caspar Gernhardt von Gut Neuried. Im EBERSBERGER LAND baut das Landratsamt Ebersberg den BIO Emmer im Rahmen eines Vogelschutzprojektes an.

 

Die Jahreszeitenbrot-Aktion

Das Bäckerhandwerk muss sich trotz seiner großen Bedeutung hierzulande vielen Herausforderungen stellen. Um Vielfalt und Zukunft der Handwerksbäcker zu sichern, brauchen sie einen mächtigen `Verbündeten´: den Verbraucher! Er entscheidet mit seinem Einkauf über den Fortbestand und damit über einen wichtigen Teil unserer Kulturlandschaft.

Das BRUCKER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst verwöhnt die Geschmacksnerven der Brotliebhaber ab Anfang Oktober. Die Weiterführung der Aktion ist auch für das nächste Jahr geplant. Auch dann wird es wieder heißen: Die BRUCKER LAND Jahreszeitenbrote sind wunderbare Botschafter für Vielfalt im traditionellen Bäckerhandwerk, für vielfältigen Geschmack sowie für die Idee, die Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region zu erhalten.

 

ULeV Jahreszeitenbrot Herbst 2017 BRUCKER LAND Handwerksbäcker Thomas Löffler-
BRUCKER LAND Jahreszeitenbrot im Herbst 2017 Bäckermeister Thomas Löffler aus Türkenfeld

 


 

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Weil uns Heimat verbindet!

Lernen Sie die Solidargemeinschaft BRUCKER LAND und Ihre ganz persönlichen Möglichkeiten kennen, in einer Gemeinschaft engagierter Menschen mitzuwirken.

Dienstag, den 10. Oktober 2017
19.00 Uhr
Schlossstraße 169 in Esting

Hier klicken für weitere Informationen!

 

 


 

ULeV PF Neurochirurgen 13092017      

14.09.2017 Betriebsausflug mit gutem Geschmack

Wenn die neurochirurgische Klinik in Großhadern sich auf den Weg ins BRUCKER LAND macht, tanzen die Synapsen Polka. 52 Ärzte, Schwestern, Forscher, Techniker und andere fleißige Mitarbeiter folgten am Mittwoch, den 13. September der Einladung von Professor J. C. Tonn, dem Direktor der Neurochirurgischen Klinik. Gemeinsam nutzten sie ihren Ausflug, sich mit der Herkunft der Kartoffeln zu beschäftigen. Was so ungewöhnlich klingt, ist im Grunde genommen naheliegend. Zur Gesundheit gehört zwangsläufig die Ernährung.

Ihr Weg führte das Mitarbeiterteam nach Esting auf den Hatzlhof und in die Geschäftsstelle des Netzwerkes UNSER LAND. Aufmerksam lauschten die medizinischen Gäste den Worten von Andreas Hatzl, BRUCKER LAND BIO Landwirt. Er baut neben anderen Feldfrüchten die UNSER LAND BIO Kartoffeln an, lagert sie und packt sie für die Verbraucher ab.
Dass eine Kartoffel nicht bloß eine Kartoffel ist, war zwar nicht wirklich eine Überraschung, ließ  die Gäste angesichts der vielen Aspekte, die sich mit der Knolle verbinden, aber doch staunen. Andreas Hatzl weihte sie in das eine oder andere Geheimnis des Anbaus ein, schilderte aber auch den hohen Nährwert der Kartoffel.
Den Beweis des guten Geschmacks traten die UNSER LAND BIO Kartoffeln bei einer Verkostung an. Der Genuss spiegelte sich in den Gesichtern der Gäste, als sie sich Pellkartoffel mit Butter auf der Zunge zergehen ließen.
Während der Bauch dem Hirn Sättigung meldete, erläuterte Marianne Wagner den Gästen das Konzept von UNSER LAND. Als Mitglied der Solidargemeinschaft MÜNCHEN LAND begrüßte sie die Besucher und führte sie mit einem Vortrag durch Ideen, Ziele und Umsetzung des Netzwerkes.
Abschließend lenkten alle gemeinsam ihre Schritte durch das UNSER LAND Lager in Esting. Der Rundgang vertiefte bei den Gästen die Geschichte des Netzwerkes angesichts der vielen genussvollen Botschafter der UNSER LAND Idee. Regionale, gute Lebensmittel für ein gesundes Leben! Die Belegschaft der Neurochirurgischen Klinik fuhr beeindruckt nach München zurück.

 

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Andreas Hatzl führ die Gäste durch den Betrieb! Es schmeckt! Das Mitarbeiterteam genießt das ebenso einfach wie schmackhafte Gericht. Begeistert vom regionalen Netzwerk: Die Neurochirurgische Klinik Großhadern. (Prof. Dr. J. C. Tonn rechts vorne)

 

 


 

 

BL PF Sandau-Vortrag 24062017      

20.07.2017  BRUCKER LAND und ADFC erkunden Fischzucht in Sandau/ Landsberg

Ende Juni besuchte eine vom ADFC Fürstenfeldbruck geführte Gruppe die Fischzucht Sanktjohanser in der Nähe von Landsberg. Dort wird ein Teil der UNSERLAND Fischprodukte wie Saibling und Forelle sehr naturnah ohne gentechnisch veränderte Futterbestandteile aufgezogen.

Die Route führte bei bestem Wetter vom Bahnhof Buchenau durch die landschaftlich schöne Gegend, durch Wald und Feld bis nach Sandau bei Landsberg. Die Gruppe wurde sehr gastfreundlich mit einer Brotzeit empfangen und konnte sich bei klarem Quellwasser und UNSER LAND- Holunderblütensirup erfrischen.
Der BRUCKER LAND-Vorsitzende, Dr. Michael Dippold, nutzte die Gelegenheit, die Verbindung regionalen, nachhaltigen Wirtschaftens am Beispiel der Fischzucht Sandau mit „Unser Land“-Fischprodukten herzustellen. „Hier wird ein ganz hochwertiges Lebensmittel naturnah mit höchster Sorgfalt und Fachkenntnis im Familienbetrieb erzeugt“.  Dabei wurde ein kulinarisches Angebot aus der Sandauer Fischwelt von  Bach- und Regenbogenforelle über Saibling und Lachs bis Fischpastete und Veggi-Pflanzerl serviert. Die Teilnehmer waren über diese Köstlichkeiten sichtlich begeistert.

Anschließend wurde ein tiefer  Einblick in die um  1900 beginnende Geschichte und nun in 5. Generation bewirtschaftete Fischzucht Sandau gegeben. So werden dort in der Saison ca. 1,5 Mio Eier, 2500 von jedem Weibchen, abgestreift und zur Befruchtung in spezielle Frischwasserbehälter eingebracht. Die anfangs ca. 3-5 cm kleinen Fische werden in eigenen Becken aufgezogen. Diese Fische lieben das 8 Grad kalte Quellwasser als fließendes Gewässer mit Kiesuntergrund. Sollte im Hochsommer das Wasser 15 – 16 Grad Celsius erreichen, muss das Fischfutter reduziert werden, um den Fischen nicht zu schaden. Das Wasser ist in den hohen Güteklassen von 1 – 2 eingestuft auf einer Skala, die bis 4 reicht. Zum Transport sind Behälter nötig, die mit reinem Sauerstoff versorgt werden können. Zur Vorsorge von Fischkrankheiten und Reinigung der Kiemen erhalten die Fische einmal im Jahr ein Salzbad. Schwer zu schaffen machen den Sanktjohansers die Fischräuber, vor allem Reiher.

Die Teilnehmer fanden die Tour sehr interessant und lehrreich und konnten sich auch einen Einblick in den Beruf des Fischwirtes machen.
Über eine ebenfalls wunderschöne Alternativroute und mit einer kleinen Einkehr wurde dann abends wieder der Bahnhof Buchenau erreicht.

 

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Die Teilnehmer erhalten Informationen zur Fischzucht von Frau Sanktjohanser Auch die seltenen Huchen werden in Sandau aufgezogen Die Teilnehmer werden mit köstlichen Proben von Fischgerichten empfangen; rechts stehend Frau Sanktjohanser

Weitere Informationen unter  www.unserland.info ,   bes.
http://www.unserland.info/lebensmittel/erzeuger/57-landwirte-und-verarbeitungsbetriebe/109-fisch

 

 


 

ULeV BL nascent 10072017 1      

10.07.2017 BRUCKER LAND im Fokus

IHr Objektiv richtete das Filmteam Marcel Seehuber und  Moritz Springer am 10. Juli auf Johann Kraut und seine Frühkartoffelernte. Ddie Filmemacher setzen für die Universität Oldenburg ein Projekt um: ‚nascent‘ lautet die Abkürzung für ‚Neue Chancen für eine nachhaltige Ernährungswirtschaft durch transformative Wirtschaftsformen‘.  Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt soll durch die Filmdokumentation Wissenschaft und Praxis besser verständlich machen. 

Zu diesem Gelingen trugen Dr. Michael Dippold, Vorsitzender der Solidargemeinschaft BRUCKER LAND und BRUCKER LAND BIO Landwirt Johann Kraut entscheidend bei. Sie erklärten dem Filmteam die UNSER LAND Idee und Struktur. Ganz nah am echten Leben eines Landwirts filmten die beiden die Frühkartoffelernte in Emmering.  Dr. Michael Dippold führte sie anschließen durch einen Supermarkt und zeigte mit Begeisterung die inzwischen große UNSER LAND Produktfamilie. Dabei wies er auf die große Bedeutung eines jeden Lebensmittels hin, das als Botschafter die Tische der Verbraucher erobert und den Genuss mit dem Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region verbindet.

Zeigen werden die Dokumentation die zwölf Transferpartner von nascent.

Informationen zu nascent unter http://www.nascent-transformativ.de

 

 

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07.06.2017 Kartoffeltag in Jugendköpfen

40 Kinder der Dachauer Bavarian International School machten sich am 7. Juni auf den Weg nach Emmering im BRUCKER LAND. Ihr Ziel hieß Johann Kraut, BIO Landwirt mit Leib und Seele. Lehrerin Bianca Schamberger half dank englischer Übersetzung dabei, sämtliche Sprachbarrieren mit den Mädchen und Jungen aus rund 20 verschiedenen Nationen zu überwinden.

 

Regionalität? Was ist das denn?

Die Schülerinnen und Schüler stammen aus der ganzen Welt. Regionalität könnte da ein Fremdwort sein. War es aber nicht. Die Sechstklässler kamen gut vorbereitet. Johann Kraut berichtete über UNSER LAND, erklärte das Netzwerk, in dem Bauern faire Preise bekommen und mit viel Achtsamkeit für alle Belange der Heimat, sei es Mensch, Tier oder Pflanze, wirtschaften. Interessiert lauschten die Kinder den Vorteilen dieser Struktur: Arbeits- und Ausbildungsplätze, regionale Wertschöpfung, kurze Wege, Landschaftspflege und viele mehr.

 

Kartoffelwelten

Gespannt folgten sie anschließend Johann Kraut in die Halle. Nun drehte sich alles um die Kartoffel. Sorten, Wuchsbedingungen, Ernte, Lagerung – den Kindern blieb nichts aus der Kartoffelwelt verborgen. Begeistert stiegen sie auf den Erntehänger. Unterstützt von Bianca Schamberger erklärte Johann Kraut den Vorgang von Ernten, Ausklauben und Sortieren bis hin zum Reinigen, Lagern und Abpacken. Dann lud er die Kinder auch gleich ein, sich alles genau anzuschauen, wenn es in der kommenden Woche an die Frühkartoffelernte geht.
Ein besonderes Highlight für die Jungen und Mädchen war zum Abschluss die große Gerätehalle. Hier durften sie eine für ihre Verhältnisse gigantische Erntemaschine erklimmen.
Während des gesamten Besuches stellten sie, wie schon die andere Gruppe der Bavarian International School, die in der Woche zuvor im MIESBACHER LAND BIO Milch und Trinkwasser erkundeten, auffallend viele Fragen, die zeigten wie gut sie schon Bescheid wussten. Gemütlich aßen sie ihre Brotzeit am Krauthof bevor es nach Markt Indersdorf zu DACHAUER LAND Imker Walter Niedermaier weiterging. Nach der Kartoffel standen dort die Bienen auf dem Lehrplan.

 

 

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Johann Kraut (ganz links) begrüßt die internationale Schar an Schülern. Johann Kraut erklärt (v.l. n. r.) Lisa, Eleaner und Eva die Kartoffelernte. Auch Lehrerin Bianca Schamberger (re) hört aufmerksam zu. Keine Sekunde ließ die Begeisterung der Jugendlichen beim Besuch auf dem Krauthof nach. (Ganz hinten: Johann Kraut)

 

 


 

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Hafer dank Handarbeit

Wie kann man Menschen den Wert von Lebensmitteln näher bringen? Am allerbesten durch Erleben! So tat sich die Solidargemeinschaft BRUCKER LAND mit Landwirt Alfred Wagner zusammen, um Groß und Klein zum Aussäen von Hafer. Wo normalerweise Maschinen genau die richtige Menge von Saatkörnern in die Erde lege, gingen nun Familien mit Vater, Mutter und Kindern über den Acker in Neu-Esting.

Was für Oma und Opa noch eine Selbstverständlichkeit war, forderte von den begeisterten Helfern viel Achtsamkeit. Mit grünen Wannen, die dank der Seile um Schultern und Hüften hingen, gingen sie hochkonzentriert über die Flächen und verteilten das wertvolle Saatgut. „Hafer ist die Arzneipflanze des Jahres“, erklärte Alfred Wagner den Grund, warum die Wahl ausgerechnet auf diese Feldfrucht fiel. Kaum jemand der Gäste wußte, dass Hafer überhaupt eine Heilpflanze ist. Angeblich hilft sie bei Haut- und Magen-Darm-Problemen.
Besonders die jungen Helfer zeigten jede Menge Eifer. Gespannt warten nun alle darauf, wie die Saat aufgeht und das kostbare Gut wächst. Ende Juli ist der Hafer dann erntereif!

 

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Unser Brot kommt von der Saat

Ganz nah am Ursprung ist dieses Projekt von BRUCKER LAND. Gemeinsam Getreide auf traditionelle Weise säen und dabei vieles über die Sorten lernen. Am Samstag, den 01. April um 14.00 Uhr in Neu-Esting!
Genaue Infos hier zum Download!

 


 

 

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Kinder sind die Zukunft – Anerkennung für BRUCKER LAND

Das BRUCKER LAND tritt an, die Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region zu erhalten. Umso wichtiger ist es, nachfolgende Generationen für den unschätzbaren Wert dieser Idee zu sensibilisieren. Mit der Vielfalt der bewusstseinsbildenden Projekte im Netzwerk UNSER LAND bewarb sich die Solidargemeinschaft BRUCKER LAND stellvertretend für alle Solidargemeinschaften und durfte nun die Auszeichnung als ‚Werte-Botschafter‘ der Sparda-Bank München eG in Empfang nehmen..

 

Mit Freude lernen – UNSER LAND Kinderprojekte

Alle zehn Solidargemeinschaften des Netzwerkes erarbeiten mit Kindern in verschiedenen Projekten den Wert der Region. Das Angebot ist breit gefächert. In der ‚Schule auf der Streuobstwiese‘ erfahren und erkunden Schulklassen von der Blüte bis zum Apfel diese einzigartigen Biotope und die Bienen. Bei den Kinderkochkursen bereiten sie Pommes, Pasta, Pizza und Co aus regionalen Zutaten selber zu und sind erstaunt über den guten Geschmack. Die ‚Schule beim Milchbauern‘ macht Kinder mit dem Leben der Kühe, der Bauern und der Milchverarbeitung vertraut. Im BRUCKER LAND ist das Projekt ‚Bücherwurm mit Bärenhunger‘ mit seinen Geschichten und Erfahrungen rund um Lebensmittel sehr beliebt. Einzelprojekte auf dem Acker, Exkursionen zur ‚Wassergewinnung nach Thalham und zu BIO Milchbauern, das Garteln auf einem Sonnenacker oder Workshops zu regionalen Kreisläufen sind nur einige Beispiele des großen Engagements.

 

Anerkennung für die Solidargemeinschaft

So viel Gutes findet nun Anerkennung. „BRUCKER  LAND erhält stellvertretend für das gesamte Netzwerk  für diese Arbeit beim Wettbewerb ‚Werte-Botschafter‘ der Sparda-Bank München eG einen Jurypreis“, berichtet Dr. Michael Dippold, 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft stolz. „2000 Euro Preisgeld können wir in den kommenden Jahren einsetzen, um diese Arbeit weiter fortzusetzen.“
Eine prominente Jury begeisterte sich für das Projekt. Die bayerischen Schauspieler Heinz-Josef Braun und Stefan Murr, Kabarettistin Luise Kinseher, Dr. Barbara Nazarewska vom Münchner Merkur sowie Ralf Müller, Vorstandsmitglied der Sparda-Bank München eG, und Christine Miedl, Direktorin der Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München eG entschieden über die Auszeichnung. Am 2. Februar wurde BRUCKER LAND  in der Sparda Bank München offiziell geehrt.

 

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Rita Multerer, 2. Vorsitzende der Solidargemeinschaft BRUCKER LAND freute sich über die Auszeichnung aus prominenter Hand. (v.l. n. re.: Schauspieler Stefan Murr, Rita Multerer, Kabarettistin Luise Kinseher, Schauspieler Heinz-Josef Braun) Von über 80 Bewerbern wurde gut ein Drittel als Werte-Botschafter ausgezeichnet. In der Mitte: Rita Multerer.

Oliver Bodmer2

 

Zum Video geht es hier!

 


 

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Tradition für jedermann!
Brotbackkurs am Freitag, den 28.10. um 17.30 Uhr in der Kräuteria, Puchheim-Ort

Brot ist von unseren Tischen nicht wegzudenken. Die Vielfalt der Sorten hierzulande ist einzigartig. Das verdanken wir dem traditionellen Bäckerhandwerk. So manch einer würde sich gerne selber an dieser Kunst versuchen.


Das Geheimnis guten Brotes sind die Zutaten und die Zubereitung. In diese Geheimnisse weiht BRUCKER LAND am Freitag, den 28.10. ab 17.30 Uhr bis cirka 20.00 Uhr alle Backbegeisterten ein. Regionales Mehl, Sauerteig, Hefeteig, Knet- und Backzeit - Kursleiterin Christine Huber weiß genau, wie's geht und teilt ihr Wissen gerne. Am Ende nimmt jeder sein selbstgebackenes Brot mit heim.
Anmeldung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch am Kreuthof: 089/89009116 (http://www.kreuthof-puchheim.de/)
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmegebühr 20,00 €

 

 


 

BL PF Imker erklärt 18062016    

28.6. 2016  Exkursion zum Imkereibetrieb Engelschall in Aich

Viele Menschen wissen, dass Honig ein besonders gesundes Lebensmittel sein kann. Neue Bienenfreunde sind in den letzten Jahren zu Hobby-Imkern geworden. Wenige aber dürften ein so fundiertes und breites Wissen über die Imkerei besitzen wie Christian Engelschall. Der gelernte Tierwirt führt als einziger Berufsimker im Landkreis seinen Betrieb in Aich bei Fürstenfeldbruck mit über 100 Völkern, eigener Königinnenzucht und einem Hofladen.


Die rund 15 Teilnehmer einer gemeinsamen Fahrradtour von ADFC und BRUCKER LAND waren von der professionellen Ausstattung sehr beeindruckt. Viel Arbeit, nicht nur von Seiten der Bienen, ist nötig, um gesunden und hochqualitativen Honig herzustellen. Besonders im Frühsommer zu Hauptblütezeit umfasst der Tag des Imkers oft 16 Stunden und mehr. Ein einziges Volk kann dann mehrere Zehntausend Inidividuen umfassen.

Aus Verbrauchersicht war besonders interessant zu hören, dass beim Betrieb Engelschall alles auf natürliche und hochwertige Erzeugung von Honig ausgerichtet ist. So wird ein eigener Wachskreislauf gepflegt und der seit einigen Jahren allgegenwärtige Parasit, die Varroamilbe, nur mit biologischen Mitteln bekämpft. Da heimische Imker nur knapp 20% der gesamten Honignachfrage bedienen können, ist bei Billighonigen Vorsicht geboten, Importe unterliegen nicht den deutschen Erzeugervorschriften. Jüngste Testergebnisse haben dies übrigens auch bestätigt. Das Produkt Honig ist ein eindrückliches Beispiel der Vernetzung in der Natur mit dem Menschen als einer von vielen Faktoren. Um Honig als Nahrungs-, Genuss- und Heilmittel ernten zu können, bedarf es einer blütenreichen, vielfältigen und giftfreien Landschaft. Dafür unterstützen die Bienen mit ihrer erstaunlichen Bestäubungsleistung den Menschen in der Kulturlandschaft.

Neben der sozusagen natürlichen Schwierigkeit, Bienenvölker über den Winter zubringen, haben die Imkerbetriebe in der Gegenwart mit zusätzlichen Herausforderungen zu kämpfen. Von der Politik fühlen sich die Imker nicht gut  gefördert und das leider mit zunehmender Tendenz. Andere Interessen setzen sich häufig zum Schaden der Bienen und der Imkerei durch. Neben der Schwächung durch Spritzmittel macht den Bienen besonders das Fehlen von Blüten in der Landschaft zu schaffen. Nach der Rapsblüte beginnt oft schon die „Hungerzeit“ der Bienen und nach der Sonnenwende und der Lindenblüte ist die Honigsaison auch schon zu Ende.

Christian Engelschall kombiniert auch verschiedene Gewürze und Fruchtsäfte mit Honig und kann so in seinem Hofladen besondere Geschmackserlebnisse anbieten. Außerdem findet sich dort eine breite Palette weiterer Bienenprodukte wie Pollen, Kosmetik oder Kerzen. Die Teilnehmer konnten sich davon mit verschiedenen Proben überzeugen.

 

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Imker Engelschall erklärt den Teilnehmern der Radtour die Haltung von Bienen. Christian Engelschall erläutert die Entdeckelung der Honigwaben. Im Hofladen des Betriebes Engelschall findet sich eine breite Angebotspalette  (Am Tresen Christian Engelschall).

 

 


 

 

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Wildkräuter-Kurs „So wild und zart - Wildkräuter sammeln und kochen leicht gemacht“ am 19.04.2016

Noch bevor im Beet die ersten Radieschen und Salate zum Ernten sind, lockt uns die Natur mit einer breiten Auswahl an zarten Wildkräutern für jeden Geschmack. Ob roh in Salat oder Pesto, als Zugabe in Quiche, Knödel oder Auflauf oder süß in Sirup oder Gelee. Durch ihr intensives Aroma und den hohen gesundheitlichen Wert sind Wildkräuter eine echte Bereicherung für die Küche.

In  unserem Wildkräuter-Kurs am 19.04.2016 ab 19.00 Uhr präsentiert die Hauswirtschafterin Margit  Leukart von BRUCKER LAND e.V. erprobte und kinderleichte Rezepte zu Wildkräutern im Frühjahr, die alle verkostet werden können. Weiterhin erfahren Sie in einem Rundgang Wissenswertes zum Erkennen und Sammeln der Wildkräuter von der Gartenbauingenieurin Dr. Conny Kölbel. Der Wildkräuter-Kurs findet in der Furthmühle bei 82281 Egenhofen statt.

Teilnehmergebühr 24 Euro incl. Material. Wir bitten um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 08141/31985780

 

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Von rechts: Conny Kölbel, Margit Leukart, Teilnehmer.

 


 

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Vorstandswahlen bei der Solidargemeinschaft BRUCKER LAND    – Wechsel in der Vorstandschaft

Am 16.März  wurde bei der BRUCKER LAND Solidargemeinschaft turnusgemäß neu gewählt. In den Funktionen als erster Vorsitzender wurden Dr. Michael Dippold und als 2. Vorsitzende Rita Multerer bestätigt, ebenso wie Hans Kraut aus Emmering als Beisitzer im Vorstand.

Nicht mehr zur Wahl in den Vorstand angetreten waren die langjährigen Mitglieder Franz Höfelsauer und Julia Seiltz. Dafür wurden in den neuen Vorstand der Obermeister der Bäckerinnung, Werner Nau, Margit Pesch aus Nassenhausen und Stephanie Burger aus Germering gewählt.

Der Vorsitzende Dr. Dippold verabschiedete Franz Höfelsauer und Julia Seiltz mit einem herzlichen Dankeschön. „Beide haben sich gerade auch in der schwierigen Aufbauphase des Vereins unglaublich engagiert und den Erfolg der BRUCKER LAND Idee ganz wesentlich mitgestaltet“.
Mit den neuen Mitgliedern hat sich der Vorstand etwas verjüngt und ist für die nächsten Jahre gut aufgestellt. „Die Idee, dass wir alle die Umwelt, unsere Lebensgrundlagen, auch durch unser Handeln und Einkaufsverhalten schützen können und müssen, wird sicher auch in naher Zukunft viel Engagement brauchen, um gehört zu werden“, so der Vorsitzende. Dafür werde sich die BRUCKER LAND Solidargemeinschaft weiterhin engagiert einsetzen.

 

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Der neue Vorstand der BRUCKER LAND Solidargemeinschaft (v.l.: Hans Kraut, Rita Multerer, Michael Dippold, Stephanie Burger, Werner Nau, Margit Pesch) Verabschiedung von Franz Höfelsauer aus dem BRUCKER LAND Vorstand (v.l.: Franz Höfelsauer, Michael Dippold und Rita Multerer). Verabschiedung von Julia Seiltz aus dem BRUCKER LAND Vorstand (v.l.: Rita Multerer, Michael Dippold und Julia Seiltz).

 


 

Im historischen Ambiente der Furthmühle bei 82281 Egenhofen präsentierten Ihnen die Gartenbauingeneurin Dr. Conny Kölbel und die Hauswirtschafterin Margit Leukhart am 06. Oktober 2015 eine große Wildobstvielfalt mit anschließender Verkostung selbst verarbeiteter Früchte. Die KursleiterInnen gestalteten das Programm mit zahlreichen praktischen Tipps zum Erkennen,  Ernten, Verarbeiten, Haltbarmachen sowie dem eigenen Anbau. Dabei blieb genügend Gelegenheit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

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Einkaufen auf dem Hartl Hof – regionaler geht’s nicht!

Ende Juni öffnete Familie Hartl aus Esting die Tore zu einer neuen regionalen Einkaufsoase: ihrem Hofladen! In Esting, direkt an der Amperbrücke, liegt der Hartlhof. 1928 ging er in den Besitz der Familie Hartl, die  ihn inzwischen in 3. Generation führt. Haupterwerb ist die Bullenmast. Das Futter für die Tiere baut Familie Hartl selbst an. Ebenso Kartoffeln und Getreide. Der neue Hofladen liegt zwischen Emmeringer See und der Hagn-Kreuzung, wo auch das neue Wohnhaus von Josef und Sabine Hartl steht. Im geräumigen, luftigen Stall gleich nebenan fühlen sich die Bullen sichtlich wohl.

Der neue Hofladen bietet alles, was das regionale Verbraucherherz begehrt: frisches, saisonales Gemüse, Eier vom eigenen Hof, Kartoffeln und viele UNSER LAND Lebensmittel wie Nudeln, Saft, Essig, Öl, Nüsse, Milchprodukte usw.
Mit BRUCKER LAND ist der Hartlhof schon seit der Gründung der Solidargemeinschaft verbunden. Die ließ es sich natürlich nicht nehmen, zur Eröffnung Ende Juni, an einem Infostand mit den zahlreichen Besucher über den Wert regionaler Kreisläufe zu sprechen. Wie gut die Region schmeckt, bewies BRUCKER LAND mit den Kostproben der regionalen UNSER LAND Schmankerl.

 

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ULeV PF BL Radltour 14052015    

Radlfahrer – Haselnüsse – Brotzeit
Eine gelungene Fahrradtour von Fürstenfeldbruck nach Schwabhausen

Woher kommen eigentlich unsere Haselnüsse? Diese Frage hätte sich leicht beantworten lassen können. So einfach wollten es sich die 15 Teilnehmer der BRUCKER LAND Radeltour Mitte Juni, organisiert mit dem ADFC, nicht machen. Bergauf und bergab ging es nach dem Start an der ADFC Geschäftsstelle in Fürstenfeldbruck über Maisach Richtung Machtenstein zum Betrieb von Peter Hartl, dem DACHAUER LAND BIO Haselnusserzeuger.

 

Bevor sich die sportlichen Gäste den Einzelheiten des Haselnussanbaus widmen konnten, stärkten sie sich zunächst bei einer UNSER LAND Brotzeit. Danach hatten alle wieder genug Puste, um den Erklärungen von Peter Hartl zu lauschen.
Auf einem Haselnussfeld beschrieb der Landwirt zunächst die Aufzucht. Hier lernten die Besucher auch den Haselnussbohrer kennen, ein Käfer, der den Haselnüssen großen Schaden zufügt. Erstaunt hörten sie, wie Peter Hartl dem Schädling künftig begegnen wird. Hühner sind die ökologische Lösung. Die freilaufenden Hennen fressen den Haselnussbohrer.
Peter Hartl erklärte auch wie schlau und gleichzeitig schlicht die Ernte der BIO Haselnüsse erfolgt: mit Netzen, die in den Baumverästelungen angebracht werden. Mit einer selbst konzipierten Nussknackermaschine knackt Peter Hartl die Ernte nach Bedarf. Anfallender Nussbruch findet seine Verarbeitung in Nussöl, Likör und Nussschnaps. Selbst die Nussschalen finden eine sinnvolle Verwertung in der hofeigenen Hackschnitzelheizung.
Am Ende der zweistündigen Führung kosteten die Gäste vom Nussschnaps, bevor alle den Rückweg nach Fürstenfeldbruck antraten.

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Nach einer Brotzeit starteten die Radlfahrer ihre Besichtigung. Peter Hartl erklärt alles rund um die Haselnuss.

 


 

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Auf den Spuren von BRUCKER LAND – Vortrag in der VHS Olching

Wer – Wie – Was ist BRUCKER LAND? Wem das noch nicht so ganz klar war, dem erklärte der 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft Dr. Michael Dippold alles rund um Entstehung, Idee, Engagement und Ziele von BRUCKER LAND.
Die VHS Olching hatte am Montag, den 08.06. dazu eingeladen. Michael Dippold sprach mit ehrlicher Begeisterung über die Vorzüge, Qualitäten und Chancen der Region am Beispiel von BRUCKER LAND. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Ziel des Netzwerkes UNSER LAND: Der Erhalt der Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region. Die Zuhörer stellten im Anschluss interessierte Fragen.
Wie gut die Region schmeckt, davon überzeugten sie sich bei der Verkostung, die nach so viel Information auf sie wartete.

 

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Ostereier-   

Wir lassen traditionelle Osterspiele wieder auferleben am Dienstag 7.April 2015 von 14:30-17 Uhr

Das Osterfest ist eines der ältesten Jahresfeste. Wir, von der BRUCKER LAND Solidargemeinschaft e.V., möchten traditonelle Osterbräuche wieder auferleben lassen. Eingeladen sind alle Kinder ab 2 Jahre. Verschiedene Spiele rund um das Osterei, wie z. B. Eierlaufen, Eierrollen und vieles mehr, werden am Dienstag, den 7. April 2015 von 14.30 Uhr bis 17 Uhr wir auf dem Hatzlhof, Schloßstr. 167, 82140 Esting mit Euch spielen.
Natürlich werden wir auch gemeinsam die Eier verspeisen.

Kosten pro Kind 5 Euro.

Anmeldung bis zum 5. April 2015 bei Martina Oswald, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! " data-mce-href="mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 08145/997171


 

ULeV BL Ausstellung    

Eröffnung der Ausstellung BROT & LAND im Landratsamt FFB

Am 6. Oktober wurde die Ausstellung BROT & LAND im Landratsamt mit einer Vernissage eröffnet.
Als Vertreter von Landrat Karmasin sprach Kreisrat Hubert Ficker Grußworte für den Landkreis.

 

Aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens hatte die Solidargemeinschaft BRUCKER LAND gemeinsam mit dem Kulturverein Puchheim und HofmarkArt einen Kunstwettbewerb zum Thema BROT & LAND ausgeschrieben. Die von einer Jury ausgewählten, rund 80 Werke sind nun bis 17.Oktober in der Galerie des Landratsamtes zu besichtigen. Verschiedene Techniken wie Fotografie, Skulptur, Ölmalerei oder Objekte können besichtigt werden.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden von BRUCKER LAND, Dr. Michael Dippold ging Hubert Ficker in seinem Grußwort auf das Brot ein. Auch ein Grundnahrungsmittel könne eine Delikatesse sein, was man spätestens merke, wenn man aus einem Urlaubsland ohne Brottradition zurückkehrt.
Mit dem BRUCKER LAND Brot begann die Solidargemeinschaft vor 20 Jahren dafür zu werben, dass jeder mit seinem Einkauf zum Schutz unserer Lebensgrundlagen beitragen kann. Mit Blick auf die ausgestellten Werke bescheinigte Ficker dem Landkreis ein hohes Potential an Künstlern.

Im Anschluss stellten Toni Drexler aus Hörbach kurz die Kunstinitiative HofmarkArt und Barbara Saatze den Kulturverein Puchheim vor. Sowohl im stadtnahen Osten wie im eher ländlichen Westen des Landkreises finden immer wieder interessante Kunstaktionen statt.

Mit diesem gelungenen Fest feierte die Solidargemeinschaft BRUCKER LAND, was sie alles auf den Weg gebracht hat. Es ist eine erfolgreiche Geschichte zum Wohle der Region, bewirkt durch das große Engagement vieler Menschen. Gemeinsam blickt man auch in die Zukunft! BRUCKER LAND wird sich weiterhin einsetzen, die Weichen für eine gesunde, lebenswerte Region mit zu stellen.

Die ca. 80 anwesenden Gäste konnten bei einem Glas Sekt, regionalem Apfelsaft und Bäckerbrezn die Kunstwerke begutachten und miteinander ins Gespräch kommen. Die musikalische Gestaltung durch den Gitarristen Alexander Harnisch (Künstlername: John Scrivo) trug wesentlich zur guten entspannten Atmosphäre bei.

 

 


 

 

Kuchen Sep14       

Backe, backe Kuchen – ein großartiger Genuss aus regionalen Zutaten 

Wer gerne backt oder gerne nascht, dem möchte UNSER LAND ein ganz besonderes Rezept vorstellen, kürzlich gebacken von einem Mitglied der Solidargemeinschaft BRUCKER LAND: den UNSER LAND Karotten-Haselnusskuchen – ein echtes Schmankerl aus dem, was die Region bietet!

 

Zutaten
5-6 UNSER LAND Eier
300g UNSER LAND Zucker
300g ungeschälte geriebene UNSER LAND Haselnüsse
250g rohe geriebene UNSER LAND Karotten
50g UNSER LAND Mehl
1 Päckchen Backpulver

 

Zubereitung
Eigelb und Zucker gut verrühren. Nun die Haselnüsse und Karotten beigeben. Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und ebenfalls unterrühren.Dann das Eiweiß schaumig schlagen und den Eischnee unterziehen. In einer gut gefetteten Form im vorgeheizten Backofen bei 150°C Umluft für 55 Minuten backen.
Zum Dekorieren Puderzucker mit etwas Zitronensaft vermengen und am besten einige Tage stehen lassen, dann wird er noch saftiger.

Guten Appetit!

 

 


 

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Gemüsehelden auf Abenteuerreisen – das etwa andere Jahreszeitenkochbuch

Im März fiel der Startschuss für ein Projekt, das BRUCKER LAND ein ganzes Jahr lang begleiten wird. Zum Auftakt einer Schreibwerkstatt ließen sich neun Mädchen und Jungen einen ganz besonderen Worteintopf schmecken. Die Sechs- bis Vierzehnjährigen Wortkünstler schreiben und malen ein Buch mit Jahreszeiten Rezepten. Dabei setzen sie alles, was die Region in Frühling, Sommer, Herbst und Winter bietet in Szene. In ihren Geschichten und gezeichneten Comics werden Kartoffel, Karotten und Co zu Helden.

Einige der jungen Autoren sind schon echte Profis. Nils und Moritz zum Beispiel haben schon mehrere Werke verfasst. Bis zu elf selbstgeschriebene Bücher stehen in ihren Regalen. Bis Dezember lassen die Kinder in der Fürstenfeldbrucker Stadtbibliothek ihrer Phantasie immer wieder freien Lauf. Schreiben und Malen ist aber noch lange nicht alles. Sie werden Druckstöcke bauen und basteln. Wort- und Schreibspiele sorgen für zündende Ideen, sollte das Geschichtenerzählen einmal ins Stocken geraten.
Ganz nebenbei und doch im Mittelpunkt lernen die Jungen und Mädchen, was wann in der eigenen Heimat wächst, wo Lebensmittel herkommen und wie sie verarbeitet werden.
Ihr eigenes Kochbuch dürfen sie natürlich mit heim nehmen. Ihre Werke präsentieren sie am Ende bei einer Autorenlesung. Die besten Bücher zeichnet BRUCKER LAND mit einem Preis aus.

 


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Vortag mit Verkostung bei der VHS Gröbenzell
Solidargemeinschaft: BRUCKER LAND e.V. - "Weil wir wissen, wo's herkommt!"
Dienstag 04.02.2014, 20 Uhr Bürgerhaus Gröbenzell, Clubraum 1

Erzeugt wird immer das, was der Verbraucher wünscht. BRUCKER LAND Produkte bieten eine ganz praktische Möglichkeit zum bewussten Konsum. Sie sind Botschafter der Idee, die Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen in der Region zu erhalten. Themen sind: Regionalität, gesunde Ernährung, Erzeugerbedingungen, Umweltverträglichkeit. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Kleine Schmankerl und Getränke belegen die Qualität der Produkte. Teilnahme kostenlos.

 

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Erntespaß mit BRUCKER LAND Kartoffeln auf dem Jexhof
am Samstag 19.10.13

Bei den großen und kleinen Kartoffel-Klaubern war die Begeisterung eine Kartoffel in der Erde zu finden riesengroß.
Im Frühjahr hatte die Solidargemeinschaft 10 Kartoffelsorten vom Erzeuger Andreas Hatzl gesetzt, für das BRUCKER LAND Jexhof-Fest „Eine Handvoll Erde, Blütenduft und das Summen der Bienen“ im Juli, dort waren sie im Sommer in voller Blüte.

Die geernteten Kartoffeln erfreuten uns mit Farbtönen von gelb bis rot und in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Die Solidargemeinschaft freut sich über die kleine feine Ernte und dankt dem Jexhof, der immer einen Besuch wert ist.

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25 Jahre Landmetzgerei Jais – ‚Tag der Offenen Tür‘ und Hoffest am 2.6.2013

Wenn es einen wirklichen Grund zum Feiern gibt, kann nicht einmal Regen die Stimmung verderben. So auch am Sonntag, den 2. Juni beim ‚Tag der Offenen Tür‘ und Hoffest der Metzgerei Jais. Zahlreiche Gäste ließen es sich nicht nehmen, Familie Jais anlässlich ihres Jubiläums zu gratulieren und die gute Stimmung zu genießen. Vor 25 Jahren begann die Geschichte der Metzgerei Jais in Luttenwang.Engelbert und Walli Jais eröffneten ihren eigenen Betrieb. 1997 folgte dann der Neubau der Landmetzgerei Jais in Luttenwang, wie Kunden sie heute kennen. In den nachfolgenden Jahren investierte das Ehepaar in eine erfolgreiche Zukunft. In der eigenen Schweinezucht bauten sie einen modernen Schweinebettenstall, sie begründeten den Schlachthof Fürstenfeldbruck mit und wurden 1998 Partner von BRUCKER LAND.

Inzwischen freuen sich die Kunden zusätzlich über zwei Filialen in Mammendorf und Olching. In der neuen Olchinger Filiale lassen sich die Kunden warme Gerichte aus dem Imbiss schmecken. Auch auf zahlreichen Wochenmärkten ist die Landmetzgerei Jais vertreten. Ein weiteres Angebot ist das Catering. Die Metzgerei Jais ist beliebt für Wurstplatten, kalte und warme Speisen, Salate und Feinkostspezialitäten. Hinter dem Erfolg steht ein hoher Anspruch: „Von Beginn an legen wir Wert auf höchste Qualität unserer Wurst- und Fleischwaren“, erklärt Metzgermeister Engelbert Jais. „Wir stellen alles in handwerklicher Tradition selber her, nach eigenen Rezepturen und nur mit den besten Zutaten.“

BRUCKER LAND Metzgerei seit 1998

Die Landmetzgerei Jais zählt zu den ersten Partnern von BRUCKER LAND. Vor 15 Jahren begann die Zusammenarbeit. Das Ehepaar Jais sieht sich als Teil der Region, in der sie arbeiten und leben. „Wir halten den Kreislauf vom Stall bis zum Teller so eng wie möglich“, berichtet Walli Jais. „Das ist auch unseren Kunden wichtig, die wissen möchten, woher Fleisch- und Wurstwaren stammen!“ Das Fleisch stammt von BRUCKER LAND Landwirten und aus eigener Zucht, erzeugt nach den streng kontrollierten UNSER LAND Richtlinien und zu fairen Preisen. Gefüttert werden die Tiere nur mit heimischen, gentechnikfreien Futtermitteln. Mit dem regionalen Konzept leistet das Ehepaar Jais einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region.

Die nächste Generation

Inzwischen arbeiten auch die Kinder Andreas und Karolin sowie Schwiegersohn Thomas im Betrieb mit. Andreas Jais ist Metzgermeister und arbeitet mit dem Vater zusammen. Tochter Karolin und Schwiegersohn Thomas leiten die Filialen. Ihr einjähriger Sohn Maxi wächst mit dem Familienbetrieb auf, auch wenn seine Begeisterung sich vorerst noch auf den puren Genuss von Würstln und anderen Schmankerln beschränkt. Unterstützt wird die Familie von 25 Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit. So bietet die Metzgerei Jais auch wertvolle Arbeitsplätze in der Region.

„Wir sind sehr froh, einen Partner wie die Landmetzgerei Jais zu haben“, erklärt Dr. Michael Dippold, 1. Vorsitzender der Solidargemeinschaft BRUCKER LAND. „Die gesamte Solidargemeinschaft gratuliert von Herzen zum 25jährigen Jubiläum!“

 

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Die Gäste überzeugten sich im Schweinebettenstall davon, wie gut es den Tieren geht.
Spannende Spiele gab es für die jungen Besucher des Hoffestes.
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Beim Schauwursten sahen die Gäste Andreas Jais interessiert über die Schulter. Wie wird eigentlich Wurst gemacht? Beim ‚Tag der Offenen Tür‘ informierten sich die interessierten Gäste.

 

 

 


 

 

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Auf den Spuren der Region – Schülerinnen recherchieren BRUCKER LAND für ihr Referat

Eigentlich ging es darum, Präsentationstechniken zu üben! Fünf Schülerinnen der der Ferdinand-von-Miller Realschule Fürstenfeldbruck kamen jedoch auf die Idee, den praktischen Ansatz mit einem Thema zu verbinden, dass sie wirklich interessiert. Schon im Erdkundeunterricht hatten die 8.- Klässlerinnen eine Unterrichtsstunde lang gemeinsam mit den Mitschülern die Internetseite von UNSER LAND durchforstet. Jetzt wollten sie mehr wissen.

Die Mädchen gingen den Dingen auf den Grund. Sie nahmen sich die Zeit, den BRUCKER LAND Landwirt Johann Kraut in Emmering zu besuchen. Zunächst stellten jede Menge Fragen. Wie funktioniert ein regionaler Kreislauf? Wieviele Landwirte erzeugen für UNSER LAND und BRUCKER LAND? Wie kommen die Lebensmittel zu den Verbrauchern? Die Mädchen zeigten großes Interesse an der Idee und der Umsetzung. Johann Kraut beantwortete erst alle Fragen. Dann stand die Besichtigung des Hofes an. Der Landwirt erklärte Anbauweisen für Getreide, Kartoffeln und Gemüse, das Verfahren zur Abpackung und die Lagerung. Vieles wussten die Mädchen schon, manches erstaunte sie jedoch.
Am Ende waren alle Informationen gesammelt und ein guter Grundstock für die Präsentation gelegt. Von so viel Interesse war BRUCKER LAND begeistert. Welche Noten die fünf Schülerinnen für dieses Engagement bekamen, ist nicht bekannt. Aber sicher hat auch die Lehrkraft diesen Einsatz honoriert.

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Bildunterzeilen:

Johann Kraut freute sich über den Besuch der Schülerinnen.
Auf dem Hof erklärte der Landwirt den Schülerinnen die Sortierung und Abpackung der Kartoffeln.