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08.11.2011: ‚Streuobstdetektive‘ im Museum Mensch & Natur unterwegsSeit 4. Oktober 2011 erkunden die Besucher des Münchner Museums Mensch und Natur bei der Sonderausstellung ‚Regionalität bewahrt Vielfalt – Ökosystem Streuobstwiese‘ das Wachsen von der Blüte bis zum Apfel und das Leben auf der Streuobstwiese. Wieviele Blüten muss eine Biene anfliegen, um 500 g Honig zu erhalten? Welches Obst wächst auf einer Streuobstwiese? Was versteht man unter Biodiversität und unter regionaler Vielfalt? Was bedeutet Artenvielfalt? Rund 300 der Besucher beantworteten diese und anderen Fragen bei einem Quiz und stellten so ihr Wissen unter Beweis. |
Den kundigen Streuobstdetektiven winkten genussvolle Gewinne. Drei Geschenkkörbe, gefüllt mit regionalen UNSER LAND Schmankerln, spornten zur Teilnahme an. Am vergangenen Freitag spielten Maximilian (4 Jahre) und Anna (6 Jahre), die beiden Kinder des Museumsleiters Dr. Michael Apel, die Glücksfeen. Begeistert mischten sie alle richtig beantworteten Quizzettel und zogen die drei Gewinner. Zwei Museumsbesucher aus München und einer aus Deisenhofen dürfen sich über ihre Preise freuen.
In Zusammenarbeit mit dem Museum Mensch und Natur stellt UNSER LAND am Beispiel der Streuobstwiese die enge Verknüpfung natürlicher Kreisläufe mit den Lebensumständen und der Lebensqualität von Menschen dar. Streuobstwiesen beheimaten bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten. Damit zählen sie zu den artenreichsten Ökosystemen hierzulande. Das Netzwerk UNSER LAND fördert mit seinem Streuobstprojekt den Erhalt und die Neupflanzung von Streuobstwiesen. Deren Zahl ist aufgrund von Strukturänderungen seit Ende der 50er Jahre dramatisch von damals 1,5 Millionen auf rund 400.000 in Deutschland zurück gegangen. Auch die Vielfalt der Apfelsorten reduzierte sich von ehemals circa 1000 Sorten. Heute gehen 98 Prozent aller Apfelsorten auf nur sechs Arten zurück.
Die Ausstellung ist noch bis zum 13. November 2011 zu sehen.
Bildunterzeile:
Von links nach rechts: Isabella Maria Weiss (Solidargemeinschaft MÜNCHEN), Dr. Michael Apel (Leiter Museum Mensch & Natur), Richard Mickasch (Sprecher Solidargemeinschaft MÜNCHEN) und Anna und Maximilian, die Glücksfeen
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