![]() |
Die ‘‘biologische und regionale Vielfalt’’ ist unser aller Lebensgrundlage. Das Netzwerk UNSER LAND setzt sich für ihren Erhalt ein. Dazu gehören die nachhaltige Erzeugung und Verarbeitung von regionalen Lebensmitteln, Projekte zur Stärkung der Region und vor allem die Bewußtseinsbildung. Menschen bewahren das, was sie schätzen durch ihren achtsamen Umgang damit. Unter anderem mit einer Ausstellung greift UNSER LAND dies auf. Drei Banner der Ausstellung erklären die allgemeinen Hintergründe der ‚biologischen und regionalen Vielfalt‘. Drei weitere Banner veranschaulichen diese Zusammenhänge am Beispiel der Streuobstwiese. Viele Themen, auf die Menschen direkten Einfluß haben, verbinden sich mit der ‚biologischen und regionalen Vielfalt‘. Die Zusammenhänge sind im Detail wichtig. Jede Art hat ihren Platz und ihre individuelle Aufgabe in einem Ökosystem. Bedrohlich für die Artenvielfalt sind beispielsweise die Auswirkungen von Veränderungen durch Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung oder Agrogentechnik. Solche Entwicklungen können die notwendigen Lebensbedingungen von Arten zerstören. Geht eine Art verloren, hat das immer weitreichende Konsequenzen für die Harmonie natürlicher Kreisläufe und damit auch für den Menschen. Hier können Sie weitere Informationen zum Theme "Biologische und regionale Vielfalt" herunterladen: Biologische und regionale Vielfalt (PDF) |
Rede von Alois Glück
![]() |
|
Rede von Alois Glück anläßlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Regionalität bewahrt wertvolle Vielfalt“ im Museum Mensch und Natur, München, am 4. Oktober 2011Liebe Damen und Herren, Ich freue mich sehr, wieder einmal im Kreis dieser engagierten Menschen von UNSER LAND zu sein. Ich begleite diese Initiative schon eine lange Zeit und ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt, wie sehr es dieser Gemeinschaft gelingt, zwei Dinge miteinander zu verbinden. Die notwendige Sachkompetenz, um erfolgreich zu handeln, eine Sachkompetenz sowohl in Fragen der Natur, das sieht man auch im Zusammenhang mit der Ausstellung heute, ebenso aber auch kompetent zu handeln unter den Bedingungen der wirtschaftlichen Strukturen, also den Bedingungen des realen Lebens unserer Zeit. |
Streuobst
![]() |
Der Brockhaus bietet eine Definition für Streuobstanbau, sie lautet: Hochstamm-Obstanbau ohne Einsatz synthetischer Behandlungsmittel! Zum Streuobst gehören Äpfel-, Birnen-, Zwetschen-, Kirschen- und Walnußsorten. Von einer Streuobstwiese spricht man, wenn einige bis mehrere Dutzend Bäume auf einer Fläche gepflanzt sind. Daher kommt auch der Name: Streu – von den verstreut stehenden hochstämmigen Obstbäumen, Wiesen – Flächen, deren Mähgut der Wiese als Einstreu verwertet wird. Streuobstwiesen sind prägender Bestandteil der mitteleuropäischen Kultur. Mit mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten gehören sie zu artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. |
Streuobstsammlung
|
|
|
Streuobstsammlung 2011 - für dieses Jahr abgeschlossenUNSER LAND will dazu beitragen, die Verwertung zu unterstützen, um damit einen Anreiz für Neupflanzungen und den Erhalt alter Bäume zu schaffen.
|
Heu und BIO Heu
![]() |
Sie sind die Lieblinge der Münchner Kinder und oft deren engster direkter Bezug zur Natur: Hasen, Meerschweinchen, Hamster und Co. Dass gerade diese kleinen pelzigen Wesen dazu beitragen können, die Münchner Trinkwasserqualität zu sichern, ist durch die Zusammenarbeit der Stadtwerke München mit dem Netzwerk UNSER LAND möglich geworden. Das Münchner Trinkwasser stammt zu 80 Prozent aus dem Mangfalltal, südlich der Landeshauptstadt. Seit 1992 fördern die Stadtwerke die Landwirte des Mangfalltals in der ökologischen Bewirtschaftung, was letztlich die hervorragende Qualität des Trinkwassers grundlegt. Es zählt zu den besten in ganz Europa. Auf den Flächen im Mangfalltal wächst auch Wiesenheu - in BIO Qualität versteht sich. Die Landwirte erhalten dafür einen fairen Preis, welcher wiederum ihre Existenz und damit die ökologische Bewirtschaftung sichert. |
Mischfruchtanbau
![]() |
Der Mischfruchtanbau wird seit vielen Jahren von einigen landwirtschaftlichen Pionieren im südlichen Bayern weiterentwickelt. Dabei wachsen verschiedene Ackerfrüchte auf dem gleichen Feld, z.B. Gerste/Linse, Leindotter/Erbse, die nach der Ernte in einer speziellen Sortieranlage voneinander getrennt werden. |
Ohne Gentechnik
![]() |
Seit der Gründung ist die gentechnikfreie, heimische Fütterung von Tieren in den streng kontrollierten Richtlinien des Netzwerkes UNSER LAND verankert. Nachvollziehbare eng geschlossene regionale Kreisläufe und transparente Strukturen sichern die hohe Qualität der Futtermittel ohne Dioxinbelastung. Aus diesem Grund können Verbraucher UNSER LAND Eier, Nudeln, Käse und Fische ‚ohne Gentechnik‘ auch jetzt mit gutem Gefühl genießen. |









