Mischfruchtanbau
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Der Mischfruchtanbau wird seit vielen Jahren von einigen landwirtschaftlichen Pionieren im südlichen Bayern weiterentwickelt. Dabei wachsen verschiedene Ackerfrüchte auf dem gleichen Feld, z.B. Gerste/Linse, Leindotter/Erbse, die nach der Ernte in einer speziellen Sortieranlage voneinander getrennt werden. |
Der Mischfruchtanbau hat viele Vorteile
er verbessert die Bodenstabilität und die Standfestigkeit der Pflanzen, bringt beständigere Erträge und erhöht die Artenvielfalt auf dem Acker. Zusätzlich ist eine Parallelproduktion von Energie- und Ackerfrucht bei gleichem Erntetermin möglich. Dabei kann die Menge an produzierter Energie ausreichen für die Bestellung, Pflege und Ernte der Ackerfläche, ohne die Hauptfrucht im Ertrag einzuschränken.
Mischfruchtanbau – Eine Pionierarbeit trägt Früchte
Seit Mitte der 90er Jahre wird von einigen landwirtschaftlichen Pionieren im südlichen Bayern der Mischfruchtanbau entwickelt. Das ursprüngliche Ziel des Mischfruchtanbaus war, Getreide bzw. Eiweißpflanzen mit Ölfrüchten zu mischen, um eine Parallelproduktion von Energie- und Ackerfrucht zu ermöglichen.
Die Menge an produzierter Energie sollte ausreichen für die Bestellung, Pflege und Ernte der jeweiligen Ackerfläche, ohne die Hauptfrucht im Ertrag einzuschränken.
Heute weiß man, daß der Mischfruchtanbau noch weit mehr leisten kann, als die "Gratisproduktion" von Energie. Dazu zählen eine bessere Bodenstabilität und Standfestigkeit der Pflanzen, stabilere Erträge und eine höhere Biodiversität auf dem Acker.
Auf den Feldern unserer Landwirte wachsen auch in diesem Jahr Mischfruchtbestände mit grünen Erbsen, Linsen, Gerste, Hafer, Senf und Leindotter heran. Das Erntegut wurde gemeinsam geerntet und dann in einer hochentwickelten Sortier- und Reinigungsanlage separiert.
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Gerste mit Linse |
Erbse mit Leindotter |
Leindotterpfanze |






