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ULeV STA PF Boneberger 1      

Feinschmecker begeistert sich für STARNBERGER LAND Bäcker

Deutschland sonnt sich in dem Ruf, das Land mit der größten Brotvielfalt weltweit zu sein. Diese Vielfalt verdanken wir dem traditionellen Bäckerhandwerk. Aber Vielfalt alleine nutzt nichts, auch die Qualität muss stimmen. Der Feinschmecker, ein anerkanntes Gourmetmagazin und quasi die Bibel der anspruchsvollen Küche, wollte es genauer wissen. Von der Nordsee bis zu den Alpen machte sich die Redaktion auf die Suche nach den Besten unter den Bäckern. Rund 12.000 Handwerksbetriebe gibt es hierzulande. 500 davon schafften es in den ‚Feinschmecker Guide – Deutschlands beste Bäcker‘.

 

Qualität dank Handwerkskunst und Zutaten

Brotliebhaber im STARNBERGER LAND dürfen nun prüfen, ob sie die Meinung des Feinschmeckers teilen. Wilhelm Boneberger backt in seiner Backstube mit regionalem UNSER LAND Mehl. Der STARNBERGER LAND Bäcker wird auf Seite 46 wärmstens empfohlen. Ob sein spezieller Lattenkracher, ein schmale Brot aus Weizensauerteig, das STARNBERGER LAND Brot oder das Aubacher Roggenbrot, das in seiner Backstube schon seit über 100 Jahren gebacken wird – die Geschmacksnerven der Feinschmecker Redakteure sagten eindeutig ‚Ja‘ zur Aufnahme in den Genuss-Guide für Brotliebhaber.
So richtig erstaunlich ist das nicht. Wilhelm Boneberger ist Bäckermeister aus Leidenschaft. In reiner Handarbeit stellt er den Natursauerteig selber her. Brotbackmischungen sucht man vergeblich in seiner Backstube. Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken gehören für ihn dazu, um seinen Teig und die Zutaten beurteilen zu können. Letztere sind absolut natürlich. UNSER LAND Mehl, Wasser, Sauerteig, Meersalz, Hefe und Gewürze finden ihren Weg in die teilweise über Generationen entwickelten Rezepte von Wilhelm Boneberger. Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Geschmack gepaart mit hoher Qualität – ein Handwerkskönnen, das im neuen ‚Feinschmecker Guide‘ den Ritterschlag erhält.

 

ULeV STA PF Boneberger 1
Wilhelm Boneberger will seinen Teig riechen, fühlen, sehen und schmecken! Nur so kann er seine Qualität beurteilen.

 

 


 

TS 16.11.2016 1      

Traumfotos von der Blühwiese

Am Mittwoch den 16. November fand im Rahmen eines Themenstammtisches der STARNBERGER LAND Solidargemeinschaft die Übergabe der Preise des Blühwiesen-Fotowettbewerbs statt.
19 Pächter der STARNBERGER LAND  Sonnenäcker hatten dafür tolle Fotos eingereicht, die von ihnen selbst ausgesäte Blühwiesen mit ihren tierischen Besuchern zeigten.

Ziel des Wettbewerbs war es für die schwierige Situation von Bienen und Co. zu sensibilisieren und gleichzeitig aufzuzeigen, wie man ganz einfach zusätzliche Nahrungsquellen schaffen kann.

 

TS 16.11.2016 1 TS 16.11.2016 2
Angelika Bartelmus Ulrike Schatz

 

 


 

1.10.16 Kürbis 2      

Kräuter meets Kürbis

In Frieding im STARNBERGER LAND sammelten am 1. Oktober alle Teilnehmer der Kräuterwanderung die aromatischen Pflanzen unter Anleitung von Kräuterpädagogin Gisela Hafemeyer. Eine genussvolle Verwendung fanden sie im Anschluss in den gemeinsam zubereiteten Kürbis-Snacks.


Das Ergebnis war ein bunt gedeckter Tisch mit Kürbis-Muffins, Kräuterbutter, Kräuter-Gemüse-Salat, Zucchini-Pflanzerl, Gurkendip und Kürbis-Pizza, bei dessen bloßem Anblick schon das Wasser im Mund zusammenlief. Natürlich nahm jede Teilnehmerin neben den neuen Erfahrungen auch die Rezepte und obendrein ein kleines Mitbringsel mit heim.

 

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ULeV PF Herbstaktion 2      

Region erleben und genießen – STARNBERGER LAND zeigt, was die Region kann!

Seit 17 Jahren engagiert sich die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND für die Region. Durch beständige, ehrenamtlich Bewusstseinsbildung konnten die engagierten Aktiven in dieser Zeit viel erreichen. „Insbesondere der Dialog mit Verbrauchern auf verschiedenen Ebenen verdeutlicht die direkte Auswirkung von Konsum auf das eigene Lebensumfeld“, erklärt Jana Schmaderer, 1. Vorsitzende der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND. „Mit viel Freude führen wir den interessanten, inspirierenden Dialog mit den Konsumenten und unterstützen so die Sensibilisierung für den Wert regionaler Kreisläufe.“

Auf Tuchfühlung mit dem Verbraucher

Am Freitag traf STARNBERGER LAND Verbraucher dort, wo sie einkaufen, im Starnberger Kaiser’s Tengelmann Markt in der Leutstettner Straße. „Ich erinnere mich noch gut, wie die Zusammenarbeit begann“, erklärt Angelika Oswald-Huber, Leitung Qualitätssicherung Obst und Gemüse  Kaiser’s Tengelmann. „Es ist einfach eine Freude zu sehen, wie sich UNSER LAND entwickelt hat.“
An fünf Erlebnisständen erfuhren die Verbraucher nicht nur vieles über Ideen und Ziele der Solidargemeinschaft. Sie trafen auch die Menschen, die ihre Lebensmittel erzeugen. Eiererzeuger Werner Haas aus Unering gab Einblicke in die Haltung und heimische, gentechnikfreie Fütterung seiner Legehennen und servierte deren Eier mit UNSER LAND Senf-Dill-Sauce. Joachim Schwarz, einer der Köche der UNSER LAND BIO Suppen aus krummem Gemüse, beantwortete gerne die Fragen der Verbraucher. An einem Stand drehte sich alles um die UNSER LAND BIO Äpfel und Backzutaten. Frische Waffeln aus UNSER LAND Zutaten mit UNSER LAND BIO Schlagrahm und Kompott aus UNSER LAND BIO Äpfeln überzeugten mit ihrem Geschmack.  Auch die Milch war ein wichtiges Thema. Am Stand probierten die Verbraucher die neuen Käsesorten: UNSER LAND BIO Klosterbergkäse und Mangfalltaler. Ein Quiz sorgte für Spannung. Wer gut aufgepasst hatte, konnte die fragen mit Leichtigkeit beantworten und an der Auslosung zweier STARNBERGER LAND Geschenkkörbe und drei Einkaufsgutscheinen teilnehmen.

 

Genuss und Wertschätzung – STARNBERGER LAND

Ziel der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND ist der Erhalt der Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region. Die Umsetzung ist eine umfangreiche, vielschichtige Aufgabe, die unterschiedliche Aspekte beinhaltet: regionale Wertschöpfung, Arbeits- und Ausbildungsplätze, Umwelt- und Klimaschutz, Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und Kulturlandschaft. Auf den Punkt gebracht geht es darum, das eigene Lebensumfeld aktiv und lebenswert zu gestalten. STARNBERGER LAND und UNSER LAND Lebensmittel sind  Botschafter dieser Idee. Ihre Geschichte verdeutlicht die komplexen Hintergründe regionaler Kreisläufe. „Es ist ein gutes Gefühl, sich für die eigene Heimat einzusetzen“, erklärt Jana Schmaderer mit Begeisterung. „Das wirkt sich direkt auf die eigene Lebensqualität sowie auf die aller Bürger einer Region aus.“

 

ULeV PF Herbstaktion 1 ULeV PF Herbstaktion 2
UNSER LAND und STARNBERGER LAND bieten inzwischen eine große Auswahl regionaler Lebensmittel. Gemeinsam für die Region: STARNBERGER LAND Erzeuger, Kaiser’s Tengelmann (hinten rechts) und im Ehrenamt die Solidargemeischaft STARNBERGER LAND (vordere Reihe)
ULeV PF Herbstaktion 3
Die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND (ganz rechts Jana Schmaderer, 1. Vorsitzende) und die Erzeuger (links Joachim Schwarz, UNSER LAND BIO Suppen-Koch) (2. von links Werner Haas, UNSER LAND Eiererzeuger) kennen sich gut.

 

 


 

STA Kartoffeltag 3      

Knollenalarm im STARNBERGER LAND

Sie ist rund, oval, groß, klein und richtig zubereitet, äußerst schmackhaft: die Kartoffel. Beim zweiten STARNBERGER LAND Kartoffeltag stand die nahrhafte Knolle im Mittelpunkt. Rund 80 Helfer fanden sich auf dem Buchendorfer Acker von Landwirt Thomas Ruhdorfer ein. Er startete seinen Traktor mit der historischen Schleuder und los ging es. Fleißig klaubten die vielen Helfer Kartoffeln vom Boden.

Derweil duftete es schon verführerisch vom Grill her. Jutta Köhler vom STARNBERGER LAND widmete sich mit Hingabe dem Wenden der bereits gekochten, großen Kartoffeln, die als Stärkung nach der fröhlichen Arbeit winkten. Kraft geben Kartoffeln in der Tat. Ihr Vitamin C Gehalt ist vergleichbar mit dem von Äpfeln. Aber auch der Vitamin B Komplex schlummert im Kartoffelgenuss. Hinzu kommen Mineralien, ganz vorne der Kaliumgehalt mit durchschnittlich 420 mg je 100 g gekochter Kartoffel.

Natürlich erklärte Thomas Ruhdorfer alles, was mit der Knolle zu tun hat und was er beim Anbau auf einem Hektar für STARNBERGER LAND berücksichtigen muss. Tipps gab es auch. „Kartoffeln müssen dunkel, kühl und trocken lagern“, so Ruhdorfer. Dann bleibt ihre Qualität am besten erhalten. Deutschland belegt übrigens Platz 6 bei der Erzeugungsmenge von Kartoffeln im weltweiten Vergleich. Knapp 10 Millionen Tonnen werden hierzulande jährlich geerntet. Platz 1 belegt China mit rund 96 Millionen Tonnen. Angesichts solcher Zahlen mag sich der eine Hektar Kartoffelacker von Thomas Ruhdorfer zwar wenig anhören. In Sachen Regionalität, Nachhaltigkeit und Erlebnisfaktor steht er jedoch mit an der Spitze.

 

STA Kartoffeltag 1 STA Kartoffeltag 3
Mit der historischen Schleuder brachte Marcus Ruhdorfer die Kartoffeln an die Oberfläche.
STA Kartoffeltag 2 STA Kartoffeltag 4
Fleißig klaubten die rund 80 Helfer STARNBERGER LAND Kartoffeln.

 

 


 

Die Kuh-phantastisch      

Ferienerlebnisse: 'Die Kuh-phantastisch' und 'Das Menü aus der Naturwerkstatt'

So langsam wächst die kunterbunte UNSER LAND Milchkuhherde. Fast alle Solidargemeinschaften im Netzwerk griffen das Milchthema in verschiedenen Projekten auf, zu denen dann auch die Gestaltung der nahezu lebensgroßen Pappkühe gehört.
Besonders kreativ waren sechs Kinder in der Gemeinde Andechs.


Im dortigen Ferienprogramm stand nämlich die Milch und alles was mit ihre verbunden ist auf der Liste im Ferienprogramm. Gemeinsam mit STARNBERGER LAND ergründeten die 6-12jährigen Jungen und Mädchen da Leben der Kuh, entdeckten ihre faszinierenden Seiten und überlegten, was die Kuh braucht, damit es ihr gutgeht. Am allerwichtigsten war jedoch das kleine Wunder, das eine Kuh möglich macht. Sie frißt Gras und veredelt es in ihrem Organismus zu Milch. Aus der lässt sich viel machen. Käse, Quark, Butter und Co wurden besprochen. Erdbeermilchshakes und Waffeln wurden aber zubereitet und genossen.
Höhepunkt des Tages war dann das Bemalen der 'Kuh-phantastisch. Mit Farben und Formen stellten die Kinder ihr neues Wissen und ihre Erkenntnisse auf der Kuh dar, die am Ende wirklich ein echter 'Hingucker' ist. Ob alleine oder in der bunten Herde - die STARNBERGER LAND Kuh-phantastisch würde wahrscheinlich jeden Schönheits- oder Kreativwettbewerb gewinnen.

STARNBERGER LAND nutzte gemeinsam mit der Gemeinde Andechs das Ferienprogramm zu einer weiteren, spannenden Veranstaltung. 'Naturwerkstatt Gemüse und Kräuter' lautete der verheißungsvolle Titel, hinter dem sich der Besuch eines Andechser Sonnenackers und das Zubereiten eines Drei-Gänge-Menüs verbarg. Bei gutem Wetter sorgten die vielen Gemüsesorten, Kräuter und Blumen auf dem Sonnenacker zunächst für erstaunte Gesichter. Dann ging es ans Kochen. Ein bunter Vorspeisensalat, Kartoffel mit Kräuterquark und zum Abschluss köstliche Zucchinimuffins überzeugten die begeisterten jungen Köche: So frisch, selbstgeerntet und mit Liebe zubereitet - besser kann´s nicht schmecken!

 

Die Kuh-phantastisch

 


 

Stammtisch 1      

Themestammtisch bei der Imkerin

Am Mittwoch den 20. Juli 2016 drehte sich beim Themestammtisch als um
Bienen und Co.

Die Imkerin Inge Breiter aus Andechs zeigte den Stammtischbesuchern ihre
Bienenvölker und erklärte viel Wissenswertes über das Leben der Bienen
und ihre Bedeutung für Mensch und Natur. Da die Bienen mit vielen
Widrigkeiten zu tut haben, u. a. fehlendes Nahrungsangebot,
Nistmöglichkeiten und Einsatz von Pestiziden, machten sich die
Anwesenden Gedanken, wie die Insekten z.B. durch geeignete Pflanzung und
Nistkästen unterstützt werden können. Eine süße und herzhafte Brotzeit
rundete diesen interessanten Abend ab.

 

 

Stammtisch 1 Stammtisch 2

 


 

 

IMG 0712      

Sonnenäcker machen TV Karriere

Die Sendung Querbeet im Bayerischen Rundfunk griff am 18. Juli die Sonnenäcker als Thema auf. Als Beispiel besuchte des Fernsehteam den Sonnenacker in Herrsching. Die Vorsitzende der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND erklärte das Projekt, unterstützt von Caroline Vogel, einer Pächterin, die von ihren Erfahrungen berichtet.

Den TV Beitrag kann jeder in der Mediathek anschauen. Einfach dem Link folgen und bei Minute 24.00 ganze genau zuschauen und –hören!

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/querbeet/querbeet-242.html

 

 


 

Marktsonntag 1      

Marktsonntag in Starnberg

Vor dem Tourismusverband Starnberg Fünfseenland präsentierte sich die
STARNBERGER LAND Solidargemeinschaft am 8. Mai 2016 den Marktbesuchern.

Trotz Hitze kamen die angebotenen Suppen aus "krummen Gemüse" von UNSER
LAND, die von der Firma Jooti in Unterbrunn gekocht und kostenlos zur
Verfügung gestellt wurden, sehr gut an.
Das frische Brot der Bäckerei Benedikter aus Andechs passte
ausgezeichnet dazu.

 

 

Marktsonntag 2 Marktsonntag 2

 


 

BN 22.4.16 Ausstellungseröffnung WertvollerLeben 1      

‚WertvollerLeben‘ im STARNBERGER LAND

Am 22. April eröffnete der Bund Naturschutz gemeinsam mit dem Jungendzentrum Wartaweil bei Herrsching eine Ausstellung, in deren Fokus eine Frage steht, die jeden von uns immer wieder beschäftigt: „Was macht uns wirklich glücklich?“ Die Ausstellung bietet mit interaktiven Stationen mögliche Antworten mit Blick auf das Zusammenspiel von Themen wie Natur, Nachhaltigkeit und persönlichem Wohlstand.

Bis zum 13. Mai finden die Besucher dort Anregung, wie ein erfülltes Leben mit einer gesunden Umwelt Hand in Hand gehen kann. Jana Schmaderer, Vorsitzende von STARNBERGER LAND, war bei der Eröffnung zu Gast: „Die Solidargemeinschaft freute sich über die Einladung, die Ausstellung mit FAnner, Flyern und Warenbeispielen zu bereichern.“

Mehr Infos unter
http://www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/oekostationen/wartaweil/ausstellungen/wertvollerleben.html

 

BN 22.4.16 Ausstellungseröffnung WertvollerLeben 1 BN 22.4.16 Ausstellungseröffnung WertvollerLeben 2

 


 

Kolping 1      

"Nachhaltige Ernährung - Lebensmittelwertschätzung"

Am Freitag den 26.2.2016 lud Kolping Weßling zu einer Veranstaltung zum Thema "Nachhaltige Ernährung-Lebensmittelwertschätzung" ein.
Präses Brandstetter las Auszüge der "Schöpfungsenzyklika - Laudato Si"
von Papst Franziskus. Mitglieder der Kirchensäule der Solidargemeinschaft STARBERGER LAND brachten sich die die Diskussion mit ein.

Sie klärten darüber auf,  wie durch die Verwendung regionaler Lebensmittel die unter gesamtökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien hergestellt und vermarktet werden, jeder Einzelne positiven Einfluss nehmen kann. Zum Probieren gab es zum Abschluss noch feine Brotchips und Käsecracker.

 

Kolping 1 Kolping 2

 


 

TS Agrogentechnik      

Themenstammtisch "Agrogentechnik"

Am Mittwoch den 20.1.2016 referierte Christiane Lüst vom Umweltzentrum Gauting  und Vorstandsmitglied der Zivilcourage Starnberg zum derzeitigen Stand der Agrogentechnik im Landkreis Starnberg.
Die vielen interessierten Besucher erfuhren so z.B. dass in Deutschland derzeit kein genetisch verändertes Saatgut ausgebracht werden darf, Tiere aber mit gentechnisch veränderten Futtermittel gefüttert werden dürfen.

Auf der sicheren Seite ist der Verbraucher nur, wenn er tierische Produkte wie Eier, Milch, Fleisch und Nudeln grundsätzlich nur in Bio-Qualität oder als "Ohne Gentechnik" ausgelobte Produkte kauft.
Beim Besuch im Restaurant ist das schon schwieriger, hier hilft nur ein beherztes Nachfragen und ggf. der Verzicht.

 Besonders erstaunt waren die Zuhörer als sie erfuhren, dass auch genveränderte Blumen, z.B. Nelken, im Handel sind, die im Großmarkt zwar noch als solche ausgezeichnet sind, als unverpackte Ware aber nicht mehr so deklariert sind. In die Biotonne oder den Kompost sollten diese Pflanzen auf jeden Fall nicht mehr.

 

 


 

 

2015 11 29 Christkindlmarkt Gtg 1317      

STARNBERGER LAND auf Christkindlmärkten in der Region

Jutta Köhler, Rosa Strenkert und Adelheid Schön boten auf dem Gautinger Christkindlmarkt Plätzchen und Stollen der Bäckerei Benedikter aus Andechs an und als besondere Spezialität Steckerlkartoffeln, die den Besuchern sehr gut geschmeckt haben.

Annemarie Pentenrieder und Carla Ritz servierten die UNSER LAND Kürbissuppe auf dem Wangener Christkindlmarkt.

Bei beiden Märkten kamen unsere engagierten Mitglieder mit interessierten Verbrauchern über die Schätze und Spezialitäten unserer Region ins Gespräch.

 


 


 

Tourismustag      

Tourismustag 2015

Beim zweiten Tourismustag des Landkreises Starnberg am 27.11.2016, organisiert vom Tourismusverband, gfw und Tourismusbeirat konnte sich die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND mit Ihren Projekten und Aktionen präsentieren. Besonderes Interesse zeigten die Fachleute aus der Touristik an den STARNBERGER LAND Geschenkideen.


 


 

LRA-Zu gut für die Tonne      

Ausstellungseröffnung "Zu gut für die Tonne" im Landratsamt Starnberg

82 kg Lebensmittel landen pro Bundesbürger pro Jahr in der Abfalltonne mit schlimmen Folgen für Umwelt und die Bevölkerung in der Dritten Welt.
Ein großer Teil dieser Verschwendung wäre vermeidbar.
Wie - darüber konnten sich Interteressierte im November in der Ausstellung "Zu gut für die Tonne" im Landratsamt Starnberg informieren.

Zur Ausstellungseröffnung mit Vertretern von verschiedenen Organistationen wie "Die Tafel", "Foodsharing" u.a. servierte die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND die Gelbe Rüben Suppe der Firma Jooti aus Unterbrunn, gekocht aus krummem Gemüse, das nicht mehr im Lebensmitteleinzelhandes verkauft werden kann. Dazu gab es feine Brotchips aus altem Brot.
Den Ausstellungsbesuchern hat es geschmeckt!

 


 

Streuobstsammlung      

Streuobstsammlung

An insgesamt drei Sammelterminen im September und Oktober konnte bei Familie Heidrich in Frohnloh wieder Streuobst für den guten STARNBERGER LAND Streuobstsaft abgegeben werden.
Viele  Äpfel unterschiedlicher Sorten konnten Rudolf und Thomas Heidrich trotz langer Trockenheit in diesem Sommer entgegennehmen.

 

 

Öko-Erlebnistag 2015      

Öko-Erlebnistag 2015

Am Sonntag, den 27.09.2015 fand im Rahmen der Bayerischen Öko-Erlebnistage ein großes Hoffest auf dem Tannhof der Familie Scheitz und dem Huberhof der Familie Frey in Andechs/Erling statt. Auch die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND war vertreten.
Neben Kutschfahrten, allerlei Verköstigungen und buntem Programm für Kinder rund um das Thema ökologischer Landbau und die Lebensmittelverarbeitung, gab es am Stand von STARNBERGER LAND einen echten Sonnenacker (in kleiner Ausführung) zu bestaunen und so mancher Besucher war überrascht, wie vielfältig ein eigener Anbau ausfallen kann.

Das ehrenamtliche Team der Solidargemeinschaft, Peter und Jana Schmaderer, Gisela Hafemeyer und Judith Roschmann  kam mit den Besuchern über die Hintergründe von STARNBERGER LAND ins Gespräch und auch die Besucher konnten selber aktiv werden und an einem spannenden Quiz über die Werte und aktuellen Projekte der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND teilnehmen.
Zur Belohnung gab es eine gelbe Rübe, frisch vom Acker, oder einen Apfel.
STARNBERGER LAND bedankt sich herzlich bei der Familie Scheitz für die Möglichkeit zur Teilnahme und blickt auf einen gelungen, ereignisreichen Tag zurück!

 

Öko-Erlebnistag 2015 Öko-Erlebnistag 2015
Öko-Erlebnistag 2015 3 Öko-Erlebnistag 2015 4

 


 

2015 09 24 GautingFairTrade 1244      

STARNBERGER LAND beim Fairen Frühstück in Gauting

Am 24. September 2015 haben Jutta Köhler und Rosi Strenkert beim Fairen Frühstück anlässlich des Fair Trade-Tages im Rathaus Gauting Starnberger Land-Schmankerl angeboten und über die Solidargemeinschaft informiert.

 

 


 

Kartoffeltag      

Kartoffelklauben mit Starnberger Land

Am Samstag den 12.9.2015 veranstaltete die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND gemeinsam mit dem Landwirt Thomas Ruhdorfer jun. eine Kartoffelklaubaktion auf dessen  Kartoffelacker in Gauting/Buchendorf.  Bei strahlendem Sonnenschein hatten mehr als 50 fleißige Besucher  ihre Freude beim Sammeln der leckeren Knollen und die Ernte war reichlich!

Auch viele Familien mit Kindern füllten die mitgebrachten Eimer und Körbe bis obenhin und von einigen älteren Kartoffelklaubern war zu hören, dass das Nachsammeln für sie früher selbstverständlich war. Sie waren begeistert, dass diese Tradition wieder zu neuem Leben erwacht und die kleinen Kartoffeln, die durch das Gitter der Erntemaschine fallen, so doch noch sinnvoll verwendet werden. Die von Ruhdorfers für STARNBERGER LAND angebaute Sorte Selma ist eine der ältesten und eine äußerst schmackhafte, festkochende Kartoffelsorte.

„Durch die starke Trockenheit gibt es, wie auch bei Getreide und Mais, eine frühe Ernte - dazu kommt dieses Jahr, dass nur ein Drittel des Ertrages vom Vorjahr erreicht werden konnte und viele Kartoffeln sehr klein geblieben sind“, erklärt Thomas Ruhdorfer sen. und macht damit die jährlichen Schwankungen und den Einfluss der Wetterbedingungen auf die Landwirtschaft deutlich.
Neben der Ernte mit einer modernen Kartoffelvollerntemaschine, zeigten die Ruhdorfers auch einen Kartoffelroder, mit dem in den Nachkriegsjahren geerntet wurde, was natürlich besonders die Kinder sehr interessierte.
 „Wenn ihr die Kartoffeln bei einer Temperatur von  4-7 Grad lagert, habt ihr lange Freude an Eurer Ernte.  Wichtig ist auch die Kartoffeln erst bei der Verarbeitung zu waschen, da die Erde die Kartoffeln vor Druckstellen beim Lagern bewahrt“, klärt Annerose  Ruhdorfer die „Erntehelfer“  über die optimale Lagerung ihrer Ernte auf.
Im Anschluss saß man in gemütlicher Runde ums Kartoffelfeuer und konnte sich vom tollen Geschmack der Ernte gleich selber überzeugen. Gut wars!
Starnberger Land bedankt sich herzlich bei Familie Ruhdorfer und hofft, dass es auch im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit zum Kartoffelklauben gibt.

Weiter Impressionen zur Veranstaltung finden Sie hier!

 


 

Radtour 1      

Mit dem Radl durchs Starnberger Land

Nicht einmal die Hitze konnte die motivierten Teilnehmer der Starnberger Land Radltour am Samstag, den 08.08.2015 davon abhalten, einzigartige Einblicke in drei Standorte der Solidargemeinschaft zu gewinnen. Treffpunkt war an der Bäckerei Boneberger in Gilching, wo sich der Inhaber, Willi Boneberger, persönlich Zeit nahm, eine Führung durch seine Backstube zu geben. Er erklärte die Herstellung des Holzofenbrotes, das ausschließlich im Handwerk gefertigt wird und durch sein spezielles Aroma besticht.

Auch das Auerbacher Roggenbrot ist eine besondere Köstlichkeit, das seit der Eröffnung 1909 nach traditionellem Familienrezept aus Sauerteig gebacken und von den Kunden geschätzt wird.

Von dort aus ging es mit den Rädern zum Weßlinger Sonnenacker, wo Landwirtin Michaela Ostermair die Grundidee des eigenen, biologischen und regionalen Anbaus durch die Pächter erklärte und die Einteilung der Bifänge (Kartoffeldämme) beschrieb. Frau Ostermair stellt einen von 10 Sonnenäckern im Landkreis Starnberg zur Verfügung. Ein Bifang ist 100 Meter lang und kostet für die Saison 60 Euro. Diese geht von April bis November, wo eifrig gepflanzt und geerntet wird. „Man weiß wo´s herkommt, es schmeckt und die ganze Familie wird durch die Ernte versorgt. Besonders die Ochsenherzen, eine spezielle Tomatensorte, wächst fantastisch!“ berichtet Edgar Fischer, leidenschaftlicher Sonnenäckler aus Gilching. Nach einer kurzen Stärkung mit Karotten und Radieschen ging die Fahrt weiter zum Wörthsee, wo sich alle eine Abkühlung gönnten.

Erfrischt wurde die letzte Station angesteuert, der neu gebaute Freiland- Hühnerstall von Landwirt Magnus Ruhdorfer aus Rausch (Gemeinde Herrsching). „Ich identifiziere mich mit der nachhaltigen Philosophie von Unser Land, deswegen haben wir die Erweiterung des Betriebs in Angriff genommen“, erklärt er. 6000 Hühner haben Platz in dem Stall gefunden und davon haben die glücklichen Hühner jetzt reichlich! Bis zu 6000 Eier legen sie pro Tag, die dann als Starnberger Land Produkt in die Verkaufsstellen verteilt werden. Während der Besichtigung des Innen- und Außenstalls, sowie der Futter- und Brutanlagen, informierte Herr Ruhdorfer noch über die besondere Futterzusammenstellung. Diese besteht aus eigenem Weizen, Mais, Hafer, Soja, der selbstverständlich ohne Gentechnik ist, sowie Kalk, Mineralfutter, Vitaminen und Öl. Wussten Sie übrigens, dass die Farbe der Ohrscheibe des Huhns verrät welche Farbe das Ei hat?
Diese und viele weitere spannende Fakten wurden an diesem Nachmittag bei einem gemeinsamen Ausklingen der erfolgreichen Tour geteilt. Brezn der Bäckerei Boneberger, frische Eier und Aufstriche vom Hof der Ruhdorfers, sowie knackiges Gemüse vom Sonnenacker hatten sich die Radler jetzt verdient! Während der Stationen haben die Teilnehmer Quizfragen beantwortet. Die Auflösung gab es zum krönenden Abschluss, bei dem Stephanie Poetter den Hauptgewinn, einen reich gefüllten Unser Land- Geschenkkorb erfreut entgegen nahm.

Starnberger Land bedankt sich bei allen Mitgliedern und Freunden der Solidargemeinschaft für einen gelungenen, ereignisreichen Tag und freut sich über ein stetiges Wachstum des Vereins, damit wir uns noch besser für den Erhalt der Lebensgrundlagen in unserer Region einsetzen können!

 

 

Radtour 2 Radtour 2
Die motivierten Teilnehmer der Starnberger Land Radltour

Bäckermeister Willi Boneberger erklärt die Herstellung von seinen Breznt

Radtour 2 Radtour 2
Sonnenäckler Edgar Fischer berichtet von seinen Ernteerfolgen Starnberger Land Landwirt Magnus Ruhdorfer gibt
aufschlussreiche Details über die Hühnerhaltung
Radtour 2

1.Vorsitzende von Starnberger Land, Jana Schmaderer
mit der glücklichen Quizgewinnerin Stephanie Poetter

 


 

Asyl 1      

Pilotprojekt: Asylbewerber bewirtschaften eigenen Starnberger Land Sonnenacker

In Gauting leben insgesamt 126 Asylbewerber in 6 Unterkünften (Stand  17.7.2015). Sechs dieser Asylbewerber bearbeiten mit Unterstützung von Frau Dutta und anderen „Sonnenäcker-Paten“  ihr eigenes Stück Land und sind fleißig beim Anbauen und Ernten! Geräte, sowie Saat- und Pflanzenspenden ermöglichen es den zum Teil noch sehr jungen Menschen ihre eigenen Salate, Zwiebeln, Kürbisse und vieles mehr in liebevoller Pflege selbstständig großzuziehen und später in ihrer Unterkunft zu verarbeiten.

„Es ist wichtig, dass sie ins Alltagsleben eingebunden werden, eine wohltuende, sinnstiftende Tätigkeit durchführen und es ihnen dabei gut geht“, erklärt Frau Dutta. Aus diesem Grund gründete Frau Schmaderer, 1.Vorsitzende von Starnberger Land, die Initiative „Asylbewerber am Sonnenacker“ mit Unterstützung von Frau Dutta, Asylsozialberatung Gauting, Hilfe von Mensch zu Mensch e.V. Der Migranten- und Flüchtlingsverein „Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.“ unterstützt Migrant-innen dabei ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen. Er leistet Hilfe zur Selbsthilfe für Flüchtlinge und Asylbewerber-innen. Die gemeinnützige Tätigkeit legt Wert auf Vielfältigkeit und Förderung, sie ermöglichen den Erwerb der wesentlichen Fähigkeiten und bauen Brücken für ein selbstbestimmtes Leben in der Bundesrepublik Deutschland.

Einige der Bewerber warten zum Teil schon über 1,5 Jahre auf die Bearbeitung ihres Asylantrages. Diese Zeit wird von den Asylbewerbern sinnvoll genutzt. Jeden Tag bekommen sie durch ehrenamtliches Engagement die Möglichkeit einen Deutschkurs zu besuchen. Sie lernen schnell und mit großer Wissbegierde, so dass auch auf dem Acker Deutsch gesprochen wird. Der Wunsch sich zu integrieren und auch untereinander zu verständigen ist groß. Die jungen Frauen und Männer kommen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, daher ist auch hier die deutsche Sprache der Weg sich näher zu kommen.

Der Zusammenhalt ist auch beim Arbeiten auf dem Sonnacker zu sehen. Jede Woche treffen sie sich, um gemeinsam Wasser von der naheliegenden Würm zu holen und die Pflänzchen zu versorgen. Einige der Gemüsesorten kennen sie von zu Hause, andere sind ganz neu für sie. Bei allen Fragen stehen ihnen die Paten mit Rat und Tat zur Seite. Auch nächstes Jahr möchte Frau Dutta das Projekt fortsetzen.

 „Der Asylbewerber- Notfallplan sieht eine steigende Aufnahme der Asylsuchenden auch in unserem Landkreis vor, so dass es schön ist, anhand dieses Projekts zu sehen, über welche Wege Integration möglich ist. Gerne unterstützen wir von Starnberger Land auch andere Kommunen, die Interesse an diesem Projekt haben“, hebt Frau Schmaderer hervor.
Informationen erhalten Sie unter 08152/3960267 oder Sie schreiben eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

 

 

Asyl 1 Asyl 2
Von links: Frau Schmaderer (Vorsitzende Starnberger Land)
gemeinsam mit einigen Gautinger Asylbewerbern, den
„Sonnenäcker-Paten“ Frau Leclair und Frau Dutta
(Asylsozialberatung Gauting)

Stolz wird die Kürbisernte präsentiert

Asyl 3 Asyl 4
Frau Dutta steht den Asylbewerbern unterstützend
zur Seite
Gemeinschaftlich wird gepflegt und geerntet

 


 

ULeV PF STA CarlaRitz 29072015
 
     

10 Jahre Geschenke aus der Region, für die Region

In einer Welt voller Angebote ist es oft schwierig, das richtige Geschenk zu finden. So erging es auch Carla Ritz aus Wangen bei Starnberg. Bei runden Geburtstagen und Jubiläen war immer das große Nachdenken angesagt. Carla Ritz fühlt sich mit ihrer Heimat eng verbunden und so ist es nicht erstaunlich, dass sie vor genau zehn Jahren die zündende Idee hatte. „Ich verschenke die Region“, erinnert sie sich lachend. Wie aber kann man die Region verschenken? Darauf weiß Carla Ritz die Antwort, die sie letztendlich zu einem Projekt führte, das sie bis heute mit viel Freude umsetzt: „ Unsere Region hat so unendlich viel Genussvolles zu bieten. Ergänzt mit fair gehandelten Schmankerl kommt da ein echter Spezialitäten-Geschenkkorb zusammen, der Sinn macht!“

Seit ihrer Entdeckung gibt sie die Idee begeistert an alle weiter, die ebenfalls ‚die Region verschenken‘ möchten. Die 49jährige gestaltet mit viel Freude STARNBERGER LAND Geschenkkörbe. „Damit kann ich so wichtiges verbinden“, erklärt die Mutter zweier Söhne überzeugt. „Unsere Schmankerl sind nach sozialen, ökologischen und ökonomischen Ansprüchen erzeugt und stärken die Region dank fairer Preise. Dafür setze ich mich gerne ein.“

Carla Ritz erinnert sich noch genau an die erste Bestellung. „Eine Redakteurin einer Starnberger Zeitung orderte den ersten Korb für ihre Freundin. Das war dann auch noch eine bekannte Sängerin. Ich war schon ein bisschen aufgeregt, ob der Korb Gefallen findet.“ Dem muss wohl so gewesen sein. Kurz darauf orderte eine Firma für ihre Angestellten 300 STARNBERGER LAND Geschenkboxen. Unterstützt von ihrer Familie managte Carla Ritz diesen echten Großauftrag für die Region. „Die Boxen stapelten sich bis unter die Wohnzimmerdecke“, berichtet die Wangenerin schmunzelnd.

Inzwischen ist es ihr gelungen, STARNBERGER LAND Geschenkkörbe mit ihren geschmackvollen Inhalten in der Region zu verankern. „Mittlerweile ist die Stadt Starnberg ein treuer Kunde“, so Carla Ritz. „Und einige Vereine bestellen unsere Körbe auch!“
Nun könnte man sich fragen, warum diese Geschichte Menschen interessieren sollte. Ganz einfach: Carla Ritz füllt und gestaltet die Geschenkkörbe und –boxen mit viel Liebe. Aber immer auch mit dem Bewusstsein, dass jedes Schmankerl im Korb, einem Landwirt oder Verarbeitungsbetrieb in der Region die Existenz ein wenig mit sichert. Diese Verbindung von Genuss und Stärkung der eigenen Heimat beflügelt Carla Ritz in dem, was sie tut. Ganz nebenbei und doch absolut zentral ist die Wirkung, dass sowohl das Verschenken als auch das Beschenkt werden gleichzeitig  für die Hintergründe regionaler Kreisläufe sensibilisieren.

 

ULeV PF STA CarlaRitz 29072015

Seit zehn Jahren gestaltet Carla Ritz begeistert Geschenkkörbe.

 


 

ULeV PF STA Umweltfest 19062015
 
     

STARNBERGER LAND auf dem ‚Gauklers‘

Hier ist Name definitiv nicht Programm. Mit Schwindelei hatte das ‚Gauklers‘ so gar nichts zu tun. Hinter dem spannenden Namen verbarg sich eine noch spannendere Veranstaltung: das GAUtinger KLima ERlebnis Spektakel!
Vom 19. bis 21. Juni 2015 stand der Platz vorm Rathaus ganz im Zeichen des Gautinger Umweltfestes. Zahlreiche Vorträge und Workshops setzten den Fokus der Gäste auf Themen rund um Kima, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Die Umwelt mit allen Sinnen erleben – dieses Motte ergänzten neben dem Programm auch die Infostände, Musik, Speisen und Getränke. STARNBERGER LAND bewies mit Kostproben wie Fruchtaufstrichen, Kartoffelkas und Holundersirup-Schorle wie gut die Stärkung der Region schmeckt. Adelheid Schön, Rosa Strenkert und Jutta Köhler nutzten die genussvollen Verschnaufpausen der Gäste am Stand, um über die Hintergründe regionaler Kreisläufe und die Arbeit der Solidargemeinschaft zu informieren.

Das ‚Gauklers‘ war der perfekte Mix aus Information, Erleben und Genuss rund um den Themenkreis. Für STARNBERGER LAND war es eine perfekte Veranstaltung, die Ziele der Solidargemeinschaft zu erklären.

 

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Kraeuter 3
 
     

Kräuterwanderung mit Kräuterpädagogin Gisela Hafemeyer

Am 25. April begaben sich acht Frauen und ein Mann , ausgestattet mit
Körben und Messern, gemeinsam mit der Kräuterexpertin Gisela Hafemeyer auf eine Kräuterwanderung im Ortsteil Frieding, Gemeinde Andechs.

Hier lernten sie die viele heimische Frühlingswildkräuter an Ort und
stelle zu erkennen und Frau Hafemeyer erzählte auf unerhaltsame Weise
über deren Verwendungsmöglichkeiten und was dabei zu beachten ist.

Auf dem Hof von Frau Hafemeyer angekommen wurden die Kräuter sortiert und gewaschen. Dann ging es ans Zubereiten leckerer Wildkräuterdelikatessen, wozu neben den Kräutern regionale Produkte wie Starnberger Land Eier und Mehl und Unser Land Milch verwendet wurden. So entstanden Gierschlimonade, Bärlauchobazda, Kräuertomaten, Kräutermuffins und andere Leckereien.

Nachdem sich die Teilnehmer diese bei einer gemütliche Brotzeit schmecken ließen, durfte sich noch jeder ein Fläschchen Kräuteressig für zu Hause zubereiten.

Die nächsten Kräuterwanderungen finden statt am 4.7.2015 und 2.10.2015

 

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Imkerei Hr. Karger       

Wenn es eine Bienenkönigin gibt, wer ist dann der König?

Diese und viele andere Fragen konnten die Schüler der neunten Klasse der Mittelschule Starnberg Frau Schmaderer von STARNBERGER LAND und Herr Karger, Imker aus Landsberg, stellen und ihren Wissensdurst stillen. Eingeladen hatte die Fachlehrerin für Ernährung und Gestaltung, Frau Fuchs, die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND um mit den Jugendlichen über das Thema „Regionale Produkte“ ins Gespräch zu kommen.

Nach einer präganten Präsentation, in der Frau Schmaderer die Struktur, die verschiedenen Säulen (Kirche, Verbraucher, Umwelt-/Naturschutz, Landwirtschaft und Handwerk/Handel) sowie das Konzept von UNSER LAND zusammenfasste, veranschaulichte Herr Karger anhand der Beschreibung seines Berufes und der Herstellung von Honig, was mit regionaler Produktion und den sogenannten Botschaftern - den Produkten -  gemeint ist.

„Können wir so ein Bienenhotel auch selber bauen?“ fragte eine interessierte Schülerin. Sie verstand welche große Bedeutung die Bienen für uns Menschen und das gesamte ökologische Gleichgewicht haben. Nachdem die Schüler, die kurz vor dem Absolvieren ihres qualifizierten Hauptschulabschlusses stehen, in einem Quiz bewiesen, dass sie die Fragen zu den ökologischen, ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Aspekten und  Werten  vom Netzwerk UNSER LAND und den regionalen Produkten fehlerfrei beantworten konnten, durften sie sich von der geschmacklichen Qualität selbst überzeugen. Frisch gebackenes Brot vom STARNBERGER LAND Bäcker Benedikter aus Andechs und unterschiedliche Sorten Honig standen zur Verkostung bereit. Die neunte Klasse probierte eifrig und ließ sich auch nach der Erklärung von Herrn Karger über die Entstehung des Waldhonigs ihren Appetit nicht nehmen. Waldhonig wird nicht wie üblich aus dem Nektar von Blüten gewonnen, sondern aus Honigtau. Das ist eine Substanz, die Insekten wie Blattläuse, Blattflöhe und Zikaden ausscheiden und von Bienen gesammelt wird. Stolz erzählte ein Schüler, dass er das Brot schon gut kenne, denn er fängt nach seinem erfolgreichen Abschluss eine Lehre bei der Bäckerei Benedikter an. Seine Begeisterung für das Handwerk und die Qualität konnte man dem angehenden Bäckerlehrling beim Probieren sichtlich anmerken. Das Ziel der Solidargemeinschaft Bildungsarbeit zu leisten wird durch Projektarbeit wie diese erfolgreich erreicht. Die Jugendlichen konnten ein neues Bewusstsein bezüglich nachhaltigem Handeln und dem Erhalt der Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region erhalten. Gut möglich, dass beim nächsten Einkauf das ein oder andere UNSER LAND Logo im Einkaufwagen zu sehen ist.

Einen Bienenkönig gibt es übrigens nicht. Der ist jedoch gar nicht nötig, wenn man sich die fleißigen Bienen und die Erzeugnisse einmal genauer anschaut. Weitere Informationen und Anregungen erhalten Sie im Internet unter www.unserland.info. Gerne kommt die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND auch in weitere Einrichtungen, ob Schule oder Verein, und stellt sich Ihnen persönlich vor. (JR)

 

Imkerei Hr. Karger Fr. Schmaderer Hr. Karger
Brotzeit1 Brotzeit2

 


046 150 114       

Blühende Landschaft als Lebensgrundlage für Pflanze, Tier und Mensch

Am Mittwoch den 19.3.2014 lud die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND im Rahmen ihres Themenstammtisches zu einem Vortrag über Blühwiesen in den Klostergasthof Andechs ein.
Christoph Rauch, Imker und Referent des Netzwerks Blühende Landschaft nahm die Gäste bei seinem Vortrag mit in die Blühende Landschaft als Lebensgrundlage für Mensch, Tier und Pflanze.

 

Rund 70 interessierte Zuhörer liesen sich gerne in die Welt von Bienen und andere blütenbestäubende Insekten entführen. So zauberhaft wie das Thema jedoch klingt, ist die Realität nicht. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer sind in einer dramatischen Notlage. Durch die Veränderungen in der Landschaft kommt es zu einem inzwischen bedrohlichen Mangel an Nahrung f r diese Insekten. Deshalb war es Ziel der Veranstaltung, über dieses wichtige Thema zu informieren und Menschen zum Handeln zu ermutigen.

Christoph Rauch gab Tipps, wie jeder Einzelne, aber auch Landwirte und Kommunen dazu beitragen können, das eintönige Grün und die Artenarmut der Äcker und Grünflächen wieder durch Blütenpflanzen zu bereichern.
Bienen, Hummeln und Co finden dann dort wieder mehr Nahrung. Der Mensch darf sein Auge an diesem Insektenpicknick erfreuen. Blühflächen sind ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Region.

 

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Sonnenblume     

10 Jahre Sonnenäcker im Landkreis Starnberg

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Pfarrstadel in Weßling am Freitag den 18. März 2013, als Jana Schmaderer, die Beauftragte für Sonnenäcker, zum Informationsabend und zur Jubiläumsfeier geladen hatte. Die Vorsitzende der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND, Jutta Köhler, eröffnete den Abend und erinnerte in ihrer Begrüßung an die Anfänge des Projekts im April 2003 mit einem Acker, 20 Bifängen und 22 Pächtern. Im nächsten Jahr standen schon vier Äcker zur Verfügung. Heute bietet STARNBERGER LAND 9 Standorte mit 230 Bifängen für Hobbygärtner an.

Diese einzigartige Erfolgsgeschichte war nur möglich, weil in Irene Haimerl eine engagierte Betreuerin gefunden war, die mit Herz und Sachverstand für Information, Akzeptanz und Unterstützung bei den Landwirten und für Unterweisung der Interessenten sorgte. Seit 2010 begleitet nun Jana Schmaderer das Projekt uns sorgt dafür, dass die Entwicklung des Sonnenäcker-Projekts sich zur Freude von Erwachsenen und Kindern weiter äußerst positiv gestaltet. So haben sich für das neue Jahr 215 Hobbygärtner für die Bewirtschaftung eines Starnberger Land Sonnenackers entschieden!

Dem Blick in die Anfänge der Sonnenäcker folgte die gründliche Unterweisung der neuen Interessenten. Jana Schmaderer informierte über die Grundlagen aller Sonnenackerarbeit: kein mineralischer Dünger, kein chemischer Pflanzenschutz, dafür Hacken, fast kein Gießen, keine Schnecken, aber Geduld und Liebe zum Boden und allem, was darauf wächst. Passendes Werkzeug erleichtert die Arbeit, und Anfänger können sich auf Tipps und Ratschläge von „Fortgeschrittenen“ verlassen.

Zum Höhepunkt des Abends wurde die Lesung durch Max Scharnigg aus seinem Buch „Feldversuch“. Seit fünf Jahren beackert der Autor zusammen mit seiner Frau einen Bifang in Seefeld. Die Erlebnisse der beiden Städter mit ihrem Stück Land, ihre ersten Gehversuche als Hobby-Landwirte, ihre Erfahrungen mit Wetterkapriolen, waren den Zuhörern nicht unbekannt. Mit seiner tiefen Freude über jeden Erfolg sprach er allen aus dem Herzen. Und der Hinweis am Anfang: „Alles, wovon in diesem Buch berichtet wird, ist genauso oder so ähnlich geschehen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind dennoch rein zufällig.“ brachte Kenner der Szene zum Schmunzeln.

Den Abend beschloss ein kleiner Empfang mit Prosecco und Holundersirup und Schmankerln aus dem Starnberger Land. In Vorfreude auf ein neues Sonnenäckerjahr ging der Abend zu Ende.

 

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Themenstammtisch der Säule Umwelt und Naturschutz am 17. September 2012

Über die Bedeutung und Methoden von Landschaftspflegemaßnahmen im Landkreis Starnberg informierte die interessierten Teilnehmer des Themenstammtisches an diesem Abend Johann Ludwig aus Mailing, der neben seiner Landwirtschaft einen Landschaftspflegebetrieb betreibt.Etwa 200 Hektar Natur- und Lanschaftsschutzflächen im Landkreis werden von ihm gepflegt, die sonst verbuschen würden.
Durch die sorgfältigen und gezielten Pflegemaßnahmen wird eine abwechslungsreiche Vegetation erreicht, in der sich viele seltene Arten wie Lungenenzian, Deutscher Enzian oder die Küchenschelle ansiedeln können. Daneben ist die Pflege von Mooren wichtig, da diese große Niederschlagsmengen aufnehmen müssen und den Wasserhaushalt regulieren helfen.

 

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Themenstammtisch der Erzeugersäule am 16. Juli 2012

Herr Magnus Ruhdorfer, Landwirt in Herrsching/Rausch, baut bereits seit mehreren Jahren bayerischen Soja zur Fütterung für das eigene Geflügel an. Über seine positiven Erfahrungen im Anbau des gentechnikfreien Sojas berichtete er den Besuchern des Themenstammtisch der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND am Montag den 16.7.2012 vor Ort an seinem wunderschön
gelegenen Acker in Rausch, mit traumhaftem Blick über den Ammersee und zum Kloster Andechs.

 

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Nacht der langen Tafel in Starnberg

Am 15.6.2012 nahm die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND vor dem Kaffee " Kaffeemühle " von Bäcker Anton Lidl in Starnberg an der Nacht der langen Tafel zum 100 jährigen Stadtjubiläum teil. Die Solidargemeinschaft verkaufte dort STARNBERGER LAND Burger aus Semmeln vom Bäcker Lidi, Fleischpflanzerl vom STARNBERGER LAND Metzger Lutz und UNSER LAND Senf, Mayonnaise und Gurken. Es war ein schöner, lauer Sommerabend und die Burger sind gut bei den Besuchern angekommen.

 

 

 

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Frisch auf den Müll? Vom Wert unserer Lebensmittel und unserem Umgang mit ihnen

Themenstammtisch am 19.3.2012 – Den Wert von Lebensmitteln bewußt machen, Referentin Heidi Zeltner, Kirchensäule der Solidargemeinschaft Starnberger Land

Ende letzten Jahres ging eine schockierende Meldung durch die Zeitungen: Ca. 12 - 15 Millionen Tonnen Lebensmittel landen im Müll, allein in Deutschland, pro Jahr. Diese Zahl wurde vor kurzem von der Verbraucher- und Landwirtschaftsministerin bestätigt. Gemäß Statistik entspricht das pro 4-Pers.-Haushalt einem Wert von ca. 940.- Euro im Jahr. Nach Schätzungen von Verbraucherschützern wird jedes fünfte Brot weggeworfen, „entsorgt“. Wir kaufen für den Müll, als wären Lebensmittel wertlos und schlicht Abfall. 61% der weggeworfenen Lebensmittel oder fast 7 Mill. Tonnen verschwinden in unseren Haushalten in der Mülltonne! Dazu kommen die Verluste bei der Produktion durch oft unsinnige Normen und im Handel.

Wie kann das sein? Haben wir zu viel Geld? Der jährliche Armutsbericht der Bundesregierung müsste uns eines Besseren belehren. Kaufen wir kopflos ein? Verfallen wir den Verführungen der Werbung und den Aufrufen zu immer mehr Konsum? Lebensmittel, die sich dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähern, sind nahezu unverkäuflich, obwohl sie bei sachgemäßer Lagerung oft noch lange darüber hinaus einwandfreie Qualität aufweisen. Setzen wir zu wenig unseren eigenen Verstand und das Beurteilungsvermögen ein?

Unsere Wertschätzung eines Produkts wächst mit seinem Preis – und unser Verhalten zeigt, dass die Lebensmittel zu billig sind bzw. wir greifen in die Regale mit Billigware. Die „Mittel zum Leben“ gibt es manchmal sogar unter Einstandspreis, also als Ramschware! Dabei werden sie von den Bauern, auch in unserer Region, mit viel Sachverstand, Arbeitseinsatz für Anbau, Pflege und Ernte in ständiger Abhängigkeit von der Witterung sowie in Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt erzeugt. Mit wie viel Liebe und Sorgfalt muss ein Kälbchen großgezogen werden, bis es als Kuh Milch gibt! Die Pflege der Feldfrüchte erfordert großen Sachverstand und Aufwand.

Qualifizierte Handwerker, wie Müller, Bäcker, Metzger oder Gastwirte verarbeiten die landwirtschaftlichen Produkte, damit wir sie in hoher Qualität einkaufen können. Aber viele von uns haben dazu keinen Bezug mehr. Wir kaufen und bezahlen - was übrig bleibt, landet im Müll.

Der Umgang mit Lebensmitteln und deren Verarbeitung sollte in den Familien beispielhaft praktiziert werden und  mehr Eingang in die Lehrpläne der Schulen finden!

Machen wir uns doch ein paar Gedanken zum Lebensmitteleinkauf:

  • Was brauche ich heute wirklich für mich und meine Familie?
  • Kann ich bei Obst und Gemüse regionale und saisonal  preisgünstigere Angebote kaufen und evtl. selbst  bevorraten (Lagerungsmöglichkeiten, Gefrierfach, Marmeladebereitung  o.ä.)?  
  • Greife ich zum sofortigen Verbrauch nach Lebensmitteln mit schon kürzerem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), um sie vor der Mülltonne zu bewahren?     
  • Wie verwerte ich Reste in der Küche?
  • Muss ich z.B. beim Broteinkauf gegen Abend noch volle Regale im Bäckerladen vorfinden?      
  • Bietet der Bäcker Brot vom Vortag, evtl. verbilligt, an?
  • usw.

Lebensmittel als Mittel zum Leben sind es wert, von uns mit Ehrfurcht geschätzt und behandelt zu werden. Sie sind für unser Wohlergehen unverzichtbar und kostbar. Unser täglich Brot in der Mülltonne ? Wir sagen: Nein – danke!

 


 

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STARNBERGER LAND auf dem Christkindlmarkt in Gauting

Bereits zum sechsten mal war die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND am ersten Adventswochenende auf dem Gautinger Christkindlmarkt vertreten. Interessierte Verbraucher konnten sich am stimmungsvollen Stand der Solidargemeinschaft über Produkte und Erzeuger informieren, leckere Kostproben probieren und auch Produkte von UNSER LAND kaufen. So gab es z.B. Wurst der Metzgerei Lutz (Pöcking), Lebkuchen und Stollen der Bäckereien Schmidt (Seefeld) und Lidl (Berg) sowie Senf und Gurken. Auch duftende Waffeln aus der guten UNSER LAND Milch, den Eiern und dem wertvollen Mehl wurden hier frisch gebacken.

 


 

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STARNBERGER LAND beim Eine-Welt-Forum am 15. Oktober 2011

Anläßlich des 25. Jubiläums des Eine Welt Forums in Gauting präsentierte sich am 15. Oktober 2011 im Rathaus Gauting STARNBERGER LAND mit saisonalen Kostproben. Im Rahmen der Veranstaltung referierten Michaela Steiner, 1. Vorsitzende Dachverein UNSER LAND und Jutta Köhler, 1. Vorsitzende STARNBERGER LAND über Vereinsinhalte- und Ziele mit dem Hintergrund, für unser Anliegen: aus der Region, für die Region, zu werben.

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Erntedank auf dem Sonnenacker in Gilching am 2. Oktober 2011

Ein gemeinsames Erntedankfest feierten dieses Jahr die Hobbygärtner der beiden Starnberger Land-Sonnenäcker in Gilching auf dem Acker in der Frühlingstraße und hatten dort Gelegenheit,  ihre Erfahrungen während des Anbaujahres auszutauschen. Zu Beginn berichtete die Sonnenäcker-Betreuerin Jana Schmaderer über das abgelaufene Sommerhalbjahr. Gemeinsam wurde eine ökumenische Erntedankandacht unter strahlend blauem Himmel gefeiert, die die beiden Gilchinger Kirchenvertreterinnen, Pastoralreferentin Dr. Melanie Lüking (kath.) und Pfarrerin Sarah Fischer- Röhrl (evang.) gestalteten. Die zwei Seelsorgerinnen zeigten sich von dem Projekt Sonnenacker sehr angesprochen, da es den christlichen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, sehr gut wiederspiegelt und der Segen daraus, durch die reiche Ernte so gut deutlich wird. Nach Segnung des Ackers, der Ernte und der ca. 20 Gäste folgte der gemütliche Teil des Festes. Die Gärtner hatten Kostproben, wie Zwiebelkuchen, Zwetschgendatschi, und Brote mit Kartoffelkas mitgebracht, die dann gemeinsam verspeist wurden. 

Frau Schmaderer gab dabei die beiden Siegerinnen des Prosawettbewerbs zum Thema Sonnenacker bekannt, welchen sie kleine Geschenke mit Starnberger Land-Produkten überreichte. Die Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND gratuliert den beiden Gewinnerinnen Frau  Christa Schöttl aus Inning und Frau Christa Feilzer aus Gilching recht herzlich und freut sich, dass wir mit deren Erlaubnis die schönen Gedichte veröffentlichen dürfen!

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Sonnenacker-Poesie
von Christa Feilzer

Mit viel Elan gingen wir die Pflanzung an.
Dann kam der Ehec-Keim und unser Salat?
Wir sagten „Nein“, das kann bei uns nicht sein.
Was so mit Liebe und Ordnung gepflanzt
Kann nicht mit Keimen belastet sein.
Also aßen wir mit Genuss den Salat, den andere
In Grund und Boden stampften.

Wir hatten Grünzeug zum Verschenken
Und andere sollten daran denken,
dass unser Essen unser Leben bedeutet
und unsere Erde Fruchtbarkeit bringt
und der Anbauer dies der Erde abringt.

Mit viel Mühen und Fleiß und Ordentlichkeit
Brachten wir es auch heuer so weit,
alles steht in Blüte und Wachstum
und wir stehen weiter hinter bayerischem Brauchtum.

A nei´s Gartler-Erlebnis
von Christa Schöttl

Heier hob i an Sonnenacker g´pacht
Weil mir´s Garteln Freude macht.

Denn dahoam in meinem Garten
Muaß i immer so lang warten.

Bis i moi was ernten ko
Fressen de Schnecken ois davo.

Überlegt was bau i o´?
Dass i recht vui ernten ko.

Salat, Krartoffe und Kohlrabi
Gurken, Ziebe und Zuchini.

Schaun, ob´s G´müas da besser wachst?
Und net weg is über Nacht.

Schnecken hod´s do koane g´habt
Dafür an haufa Stoana g´klaubt.

Oft mit´m Rad´l zum Acker g´schaut,
prima is g´wachsen, was i hob obaut.

De Bleamerl stehn in voller Pracht,
weil de Sonna so schee lacht.

Nix kauft im Supermarkt,
ois vom Sonnenacker-prima G´schmack.

Mein Rat an meine Enkelkinder:
„Ohne Dung´is ja vui g´sünder“!

So a Sonnenacker, der macht Sinn,
is für Leib und Seele a Gewinn.

So Gott will, im nächsten Jahr,
sag i zum Sonnenacker wieder ja!

 


 

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Stammtisch am 19.9.2011 – Schule auf der Streuobstwiese

Die Kräuterpädagogin und Gartenbäuerin Gisela Hafemeyer stellte das Projekt "Schule auf der Streuobstwiese/beim Imker" vor.  Mit zwei dritten Klassen  aus der Grundschule Inning mit insgesamt 45 Kindern führte  sie in diesem Jahr  das Projekt „Schule auf der Streuobstwiese“ mit großem Erfolg durch. An drei Projekttagen erlebten die Kinder den ganzen Werdegang des Apfels von der Blüte bis zum reifen Apfel. Die Kinder waren begeisterte „Detektive auf der Streuobstwiese“ und beobachten aufmerksam, was alles über’s Jahr rund um den Apfelbaum, auf der Wiese drumherum passiert, welche Insekten, Vögel und anderen Tiere hier als „Freunde“ vorbeikommen. Diese Zusammenhänge brachten sie selbst auch zum Nachfragen und Verstehen: Was braucht es alles, damit ein Baum blüht, daraus Früchte werden, diese wachsen und schließlich reifen? Welche Tiere verschiedenster Art leben hier, im und vom Umfeld des Baumes? Wer pflegt den Baum und die ganze Streuobstwiese? Was macht der Besitzer, der Bauer mit seinen Äpfeln? Warum sind Wiesen mit Obstbäumen in unserer Landschaft nicht nur schön, sondern für uns alle auch wirklich kostbar und wertvoll – außerordentlich bedeutsam in ihrer biologischen Vielfalt?

 

Die Schule auf der Streuobstwiese und die Schule beim Imker setzen sich jeweils aus mehreren, für sich abgeschlossenen Unterrichtsbausteinen zusammen. Ob beim Experimentieren im Klassenzimmer, bei den regelmäßigen Beobachtungsgängen auf der Streuobstwiese (von der Blüte bis zur Ernte und Verarbeitung der Früchte) und dem Besuch beim Imker und am Bienenhaus: Hier begegnen die Kinder echten Experten - Bäuerinnen und Bauern, Streuobstgärtnern und Imkern - die vielfältiges Wissen und ihre Erfahrungen mitbringen. Mit ihnen und im eigenen Tun lernen die Kinder den Wert des Lebensraums „Streuobstwiese“ kennen und schätzen die dort heranwachsenden Obstsorten ihrer Heimat.

 


 

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STARNBERGER LAND  Stammtisch am 18.7.2011 – Besuch beim Imker

Der anhaltende Dauerregen hätte den Besuch der Mitglieder von STARNBERGER LAND beim Imker fast vereitelt. Das unsichere Wetter erwies sich aber schließlich als Vorteil: Die Bienen gaben sich friedlich, ohne Angriffslust. Und die Besucher konnten den Ausführungen des STARNBERGER-LAND-Imkers entspannt zuhören.

Nikolaus Karger ist Imker von Beruf. Siebzig Bienenvölker hat er das ganze Jahr über zu versorgen. Die Kästen stehen an verschiedenen Standorten, idyllisch zwischen Wald und Streuobstwiesen im weiteren Umkreis von Herrsching. Der Standplatz der Kästen ist Voraussetzung für den Ertrag. Ein reichhaltiges das Angebot an unterschiedlichen Blüten und unterschiedlichen Blühzeiten ist für die Bienen ideal. 2011 war ein gutes Bienenjahr. Das zeitige Frühjahr mit viel Sonne brachte eine gigantische Apfelblüte. Löwenzahn, Raps und alle Frühjahrsblüher hatten ideale Bedingungen, und die Bienen hatten entsprechend zu tun.

Im Frühjahr und Sommer gibt es für den Imker viel zu tun. Bienenvölker sind zu beobachten – Anzeichen der Varoamilbe dürfen nicht übersehen werden - Standplätze sind zu kontrollieren, Kästen in Ordnung zu halten, Bienenvölker zu teilen, und schließlich muss der Honig aus den Rahmen geschleudert werden. Schon ab Juli werden die Blüten knapp. Die Bienen müssen zusätzlich mit Zuckerwasser gefüttert werden. Und diese Fütterung muss den ganzen Winter beibehalten werden, bis es im nächsten Frühjahr neue Blüten gibt.

Die Imkerei ist mit viel Arbeit verbunden. Aber Nikolaus Karger liebt das Leben in und mit der Natur und natürlich seine Bienen. Sie sind auf eine intakte Natur angewiesen. Diese Natur intakt zu erhalten, ist Aufgabe von uns allen.