16.04.2022 Tag 2 im Wasmeier Freilichtmuseum

Auch am zweiten Tag am Schliersee war trotz mäßigem Wetter und Regen am Nachmittag wieder viel los am Lukashof, einem der wieder aufgebauten alten Bauernhöfe im Freilichtmuseum. Maria Schlemmer, Anna-Lena Trinkl, Kathleen Ellmeier und Karina Riedl betreuten den UNSER LAND Bereich. Fleißige Unterstützung bekamen sie von Familie Gastl.

UNSER LAND Eiererzeuger Martin und Eva mit ihren Kindern Lukas (12), Johanna (11) und Antonia (9) halfen mit. Sie führten unzählige Gespräche mit den Museumsbesuchern - denn die Fragen des UNSER LAND Quiz waren knifflig und nicht jeder wusste zum Beispiel, wie viel Futter eine Henne im Jahr etwa frisst. Aber Antonia und ihre Geschwister sind schließlich Experten, haben sie doch 6000 Hühner "zu Hause".

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2021 erweiterte die Familie ihren Betrieb um die Eiererzeugung. Setzten sie bis dahin vor allem auf biologischen Ackerbau (Zuckerrüben und Dinkel), bauten sie den großen Stall letztes Jahr dazu. Er wurde rein aus natürlichen Baustoffen gebaut. Das war dem Landwirt sehr wichtig. So wie im Wasmeier Freilichtmuseum wurden vor allem Holz und Ziegeln verwendet sowie Metall.

In den zwei Räumen leben jeweils 3000 Hühner. Etwa 25 Hähne sorgen für Ordnung und warnen vor allem vor angreifenden Habichten im Außenbereich. Dort hat jedes Huhn 5 m2 Platz. Um 10:00 Uhr Vormittags dürfen die Hühner raus. Bis dahin sind sie im Stall und legen ihr Ei. "Sobald das Ei gelegt ist, hüpfen sie gackernd herum und "erzählen" es den anderen Hennen. Das ist sehr witzig anzuschauen", lacht Martin Gastl. 140 ha landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaften Eva und Martin Gastl insgesamt, etwa 50 ha davon sind für die Hühner reserviert.

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Denn das Futter für seine Tiere baut er selbst an. Sojabohnen, Mais, Hafer, Weizen usw. wachsen in einer siebenjährigen Fruchtfolge auf seinen Feldern. Die Soja- und Ackerbohne sind als Leguminose eine wertvolle Bereicherung. "Die binden wertvollen Stickstoff in der Erde, den die Folgefrüchte aufnehmen können", erklärt Martin Gastl. Die Komponenten des Hühnerfutters sind ideal auf die Tiere abgestimmt: "Die Mischung machts aus. So bleiben die Tiere gesund und vital und auch die Legeleistung gut."

Die Tatsache, dass Soja hier in Bayern angebaut wird, hat viele der Museumsbesucher verwundert und für viele Fragen und interessante Gespräche an und mit dem Landwirten gesorgt. UNSER LAND ist auf diesem Gebiet Vorreiter. Die Pflanze sei auch recht anspruchsvoll und erwarte gute Böden, erklärt Martin Gastl. Mit der richtigen Fruchtfolge sind der Ertrag und die Qualität aber sehr gut.

 

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