Schule beim Milchbauern

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Selbst Kindern ist das Bild schon wohl vertraut: Meterlange (Kühl-)Regale voll verschiedenster, bunt verpackter Becher, Flaschen, Tüten. Produkte, die alle eines gemeinsam haben: den Hauptbestandteil Milch auf der Zutatenliste! Nur: Woher kommt die Milch für all diese Produkte? Klar, von Kühen und vom Bauernhof – doch selten haben Kinder in der (Groß-)stadt die Gelegenheit „Informationen aus erster Hand“ so direkt zu bekommen:

„Warum ist Milch weiß – und nicht grün, wo doch die Kuh hauptsächlich Grünes frisst? Wie werden aus Milch so verschiedene Produkte wie Joghurt, Butter, Quark? Und wie heißt die „Fabrik“, in der die Milch verarbeitet wird? Kann ich wirklich selbst Käse herstellen? Wer bezahlt die Bäuerin und den Bauern für die tägliche Arbeit im Kuhstall oder auf den Weiden? Oder: Wie würde diese Landschaft, hier am Rande der Alpen aussehen, ohne Wiesen und Weiden?“

 


Aus erster Hand  -  mit allen Sinnen

Beim Besuch der „Schule beim Milchbauern“ können Schülerinnen und Schüler sich mit allen Sinnen ein eigenes, vielfältiges und realitätsnahes Bild über die Herkunft und den weiteren Weg des Lebensmittels Milch machen. Am nicht alltäglichen Lernort, einem modernen (Bio-)Bauernhof mit Milchkühen, gehen sie auf Erkundung und werden zu „Bauernhof-Experten“: Sie erforschen den Lebensraum der Tiere, der Kühe und Kälber, erleben und erfahren „mehr“ über die Lebens- und Arbeitswelt der Bäuerin und des Bauers, lernen die so vielfältigen und doch einfachen Produkte aus dem regionalen Grundstoff Milch kennen.
Dem Schultyp und der Klassenstufe angepasst erfahren sie viel von den alltäglichen Arbeiten am Milchbauernhof: Was brauchen die Tiere, neben dem Füttern und Versorgen – welche Ansprüche haben sie, damit es ihnen gut geht? Und was müssen die „Experten am Hof“ noch alles tun, damit die Qualität der Milch stimmt und sie uns Verbrauchern schließlich wohl schmeckt? Wie aus Milch Käse wird, werden die Schüler selbst ausprobieren und ihren eigenen (Frisch)Käse herstellen. Zur Mittagsbrotzeit können sie sich mit Butter-, Käse-, Kräuter- und Honigbroten dann überzeugen, wie vielfältig doch regionale Lebensmittel schmecken.

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Milch aus Berglandwirtschaft

Ein Projekttag in der „Schule beim Milchbauern“ hat neben dem „Wunderstoff“ Milch auch noch einen anderen Schwerpunkt:

Nämlich sich in der „besonderen Landschaft“ des Voralpenlandes zu orientieren. Wo sind wir hier? Wie ist diese Landschaft ´mal entstanden? Und was sind die besonderen Herausforderungen und Chancen der Berglandwirtschaft? Auf dem Weg zum Bauernhof (der sehr gut auch per Bahn und einem kurzen Fußmarsch zu erreichen ist) tauchen diese Fragestellungen auf, um die Besucherinnen und Besucher auf diese Kulturlandschaft einzustimmen – und weitere Fragen zu wecken!
Ein Projekttag in der „Schule beim Milchbauern“ kostet pro SchülerIn 15,00 Euro (Pädagogische Begleitung, Materialien, Brotzeit, Getränke und den selbstgemachten Frischkäse eingeschlossen).

 


Weitere Informationen und mögliche Termine für einen Besuch der „Schule beim Milchbauern“ erhalten Sie bei

Beate Löw-Schneyder
Beauftragte für Schulprojekte im Netzwerk UNSER LAND
Tel. 0 88 21-50 989
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