Wie sieht die Zukunft einer nachhaltigen Landwirtschaft aus? Welche Rolle spielen regionale Wertschöpfung, erneuerbare Energien und starke Netzwerke?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Informations- und Netzwerkveranstaltung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Puch am 18. Juni.
Das AELF berät und unterstützt Land- und Forstwirte in der Region, begleitet sie bei fachlichen, betrieblichen und rechtlichen Fragestellungen und engagiert sich darüber hinaus in den Bereichen Ernährung, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Wirtschaft und regionalen Organisationen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren.
Auch UNSER LAND war Teil des Programms. Unsere Prokuristin und Vorstandsmitglied bei der Solidargemeinschaft BRUCKER LAND, Margit Pesch, stellte das Netzwerk vor und gab Einblicke in unsere Arbeit für regionale Wertschöpfung, nachhaltige Landwirtschaft und den Erhalt der Lebensgrundlagen in unserer Region.
I
n ihrem Vortrag zeigte sie, wie sich die zehn Solidargemeinschaften mit der UNSER LAND GmbH gemeinsam für eine starke regionale Landwirtschaft einsetzen. Mehr als 300 landwirtschaftliche Erzeugerbetriebe und rund 120 Produkte, gebündelt durch die UNSER LAND GmbH, stehen heute für gelebte Regionalität, kurze Wege und transparente Herkunft.
Besonders das Interesse der Teilnehmenden an den Hintergründen von UNSER LAND war groß. Viele kannten das Logo bereits aus dem Handel, nutzten den Abend aber, um mehr über die Ziele, die Zusammenarbeit mit den Erzeugerbetrieben und die Entstehung unserer Produkte zu erfahren. Im anschließenden Austausch beantwortete Margit Pesch zahlreiche Fragen und kam mit den Gästen ins Gespräch.
Abgerundet wurde der Abend durch eine Verkostung ausgewählter UNSER LAND Produkte. Dabei konnten die Teilnehmenden regionale Spezialitäten kennenlernen und erleben, wie vielfältig und hochwertig Lebensmittel aus unserer Region sind.
Neben dem Vortrag von UNSER LAND standen auch die Aufgaben des AELF sowie nachhaltige Energielösungen für die Landwirtschaft – darunter Agri-Photovoltaik vorgestellt von der Firma eneryion – im Mittelpunkt des Abends. Deutlich wurde: Die Zukunft einer nachhaltigen Landwirtschaft gelingt nur im Zusammenspiel von Landwirtschaft, Behörden, Unternehmen und regionalen Netzwerken.
Wir bedanken uns beim AELF für die Einladung und den gelungenen Austausch.